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Marc Aurel    121-180

römischer Kaiser
Schmetterling
Denke lieber an das, was du hast, als an das, was dir fehlt!
Nachsicht ist ein Teil der Gerechtigkeit.
Lass die Einbildung schwinden, und es schwindet die Klage, dass man dir Böses getan.
Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag. / Nihil cuiquam accidit, ad quod ferendum natura
      non sit comparatus.
In der Tat, wenn wir das meiste, was in unserem Reden und Tun unnötig ist, wegließen, so würden wir mehr Muße
      und weniger Unruhe haben.
Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.
Hoffnung ist ein intellektuelles Beruhigungsmittel, ein genialer Selbstbetrug.
Die Welt ein ewiger Wechsel, das Leben ein Wahn.
Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.
Es wäre lächerlich, und wir wären Fremdlinge auf der Welt, wollten wir über irgend ein Ereignis im Leben staunen.
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird zu leben.
Ein guter Mensch ist zuverlässiger als eine steinerne Brücke.
Ändere deine Ansichten und du hörst auf, dich zu beklagen.
Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist.
Unser Leben ist, wozu unser Denken es macht.
So wie die Gedanken sind, ist auch der Charakter, denn die Seele wird von den Gedanken geprägt.
Vergiss nicht - man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.
Blicke in dich. In deinem Inneren ist eine Quelle, die nie versiegt, wenn du nur zu graben verstehst.
Wenn du besonders ärgerlich und wütend bist, erinnere dich, dass das menschliche Leben nur einen Augenblick währt.
Erinnere dich, daß alles nur Meinung ist und dass es in deiner Macht steht zu meinen, was du willst.
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Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgend etwas wundert, was im Leben vorkommt.
Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite,als du sie bisher sahst; denn das heißt ein neues Leben beginnen.
Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab.
Wünsche nie etwas, was durch Mauern oder Vorhänge verborgen werden müsste.
Wenn du dir selber eine Freude machen willst, dann denk an die Vorzüge deiner Mitmenschen.
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.
Ergib dich nicht der Stimmung dessen, der dich beleidigt, und folge nicht dem Weg, auf den er dich schleppen möchte.
Schändlich ist es, wenn deine Seele ermüdet, bevor der Leib müde ist.
Es gibt für den Menschen keine geräuschlosere und ungestörtere Zufluchtsstätte als seine eigenen Seele. Halte recht oft
       solche stille Einkehr und erneuere so dich selbst.
Was du auch tust, tue es weder gegen deinen Willen noch ohne Menschlichkeit noch ohne vernünftige Überlegung.
Was Du erhältst, nimm ohne Stolz an! Was Du verlierst, gib ohne Trauer auf!
Wenn du deine Pflicht tust, muß es dir gleichgültig sein, ob dich die Menschen schmähen oder preisen.
Des Menschen Gedanken färben seine Seele.
Tu nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über deinem Haupte. So lange du noch
     lebst, so lange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch. / Ne ut qui millia annorum victurus sit; fatum
      impendet; dum vivis, dum licet, fac bonus fias.
Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.
Das Unglück hat in tausend Fällen Dir die Phantasie nur vorgespielt.
Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst.
Und wirklich sind auch all unsere Begriffe veränderlich. Denn wo ist ein Mensch, der sich niemals in seinen Urteilen
      geändert hat?
Alles was du siehst, wird die Natur bald verwandeln und aus diesem Stoff andere Dinge schaffen und aus deren Stoff
      wiederum andere, damit die Welt immer verjüngt werde.
Alles, was an einem Gemeinsamen Anteil hat, strebt zum Verwandten. / Quaecunque aliquid commune habent, ad id,
      quod ejusdem generis est, tendunt.
Beste Art sich zu wehren: sich nicht anzugleichen.
Der Gütige ist frei,auch wenn er ein Sklave ist.Der Boese ist ein Sklave ,auch wenn er ein König ist.
Diese Gurke ist bitter. Nun, so wirf sie weg. Hier sind Dornensträucher am Weg. Weiche ihnen aus. Das ist alles.
      Frage nicht noch: Wozu gibt es solche Dinge in der Welt?
Nun ist es da nicht besser, das was in deiner Macht steht, mit Freiheit zu gebrauchen, als dich zu dem, was nicht in
      deiner Macht steht, mit sklavischer Erniedrigung hinreissen zu lasssen?
Ein jeder ist soviel wert, als die Dinge wert sind, um die es ihm ernst ist.
Alles ist von kurzer Dauer: der Mensch, der eine große Tat vollbringt, und der, der sie berichtet.
Traurig ist es, wenn in einem Leben die Seele eher ermüdet, als der Leib ermüdet ist.
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Lass dich das Zukünftige nicht anfechten! Du wirst, wenn es nötig ist, schon hinkommen, getragen von derselben
      Geisteskraft, die dich das Gegenwärtige beherrschen lässt.
Die beste Art sich zu rächen ist: nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten. / Optima ratio ulciscendi, non similem
      malis fieri.
Niemand kann seinen Leidenschaften und seinem Nutzen zur gleichen Zeit dienen.
Werde nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst.
Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist, und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.
Die Kunst zu leben hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf
      unvorhergesehene Streiche gerüstet sein muss.
Verachtet mich jemand? Das ist seine Sache! Ich will nur kein Mensch sein, der Verachtung verdient.
Wie es nur eine Erde gibt für alles Irdische, ein Licht für alles, was sehen kann, und eine Luft für alles was atmen
       kann, so ist es auch nur ein Geist, der unter sämtlichen Vernunftwesen verteilt ist.
Wie die Gedanken sind, die du am häufigsten denkst, ganz so ist auch deine Gesinnung. Denn von den Gedanken wird
      die Seele gesättigt.
Was für ein lächerlicher Fremdling auf Erden ist der, der über irgendein Ereignis in seinem Leben erstaunt.
Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, und rings um ihn legen sich die
      angeschwollenen Gewässer. / Promontorii instar esse, ad quod fluctus perpetuo alliduntur: illud autem consistit et
      circa se maris aestum compescit.
Glücklich sein heißt einen guten Charakter haben.
Die Natur hat ebenso das Ende eines jeden Dinges zum Ziel wie seinen Anfang oder seine Fortsetzung, gleichsam wie
      der, der einen Ball aufwirft. / Natura cujusque rei rationem habet, non minus, quod ad ejus finem attinet, quam ad
      ortum ejus et transitum, ad instar ejus, qui pilam emittit.
)
Der Tod ist ebenso, wie die Geburt, ein Geheimnis der Natur, hier Verbindung, dort Auflösung derselben Grundstoffe.
      Mors tale quid est, quale ortus, naturae actio occulta, concretio ex elementis et dissolutio in eadem.
Betrachte die ganze Natur, wovon du nur ein winziges Stücklein bist, und das ganze Zeitmaß von welchem nur ein
      kurzer und kleiner Abschnitt dir zugewiesen ist, und das Schicksal, wovon das deinige nur ein Bruchteil bildet.
Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!
Wenn du am Morgen erwachst, denke daran, was für ein köstlicher Schatz es ist, zu leben, zu atmen und sich freuen
      zu können!
Schmetterling
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