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Friedrich Haug    1761 - 1829

deutscher Schriftsteller
Schmetterling
Die Lüge, Mensch, ist dein Vergnügen; du lehrst sogar die Steine lügen.
Des dummen Wanderns ist's auf Erden schon genug: Bewahre mich, mein Gott, vor Seelenwanderung!
Ich bin, Gottlob! altadelig,jedoch mein Sohn, das ärgert mich, zählt einen Ahnen mehr als ich.
Schwer drückt ein voller Beutel, schwerer ein leerer.
Wer? Ich - dein Plagiar? Ich schämte mich fürwahr des offnen Diebstahls sehr, doch des Gestohl'nen mehr.
Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke, doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen.
Suche, willst du glücklich sein, nicht wie tausend Toren nur mit deinen Augen, nein, auch mit deinen Ohren!
Sein Kreuz soll jeder auf sich nehmen? Wie wenig Frauen da zu Fuße kämen.
Dir, von zwanzig Kreisen Czaar, Stell' ich meiner Säue Schar Hier in tiefster Ehrfurcht dar. Ist's ja, wenn nicht
      Hofgebrauch, doch verzeihungswert und schön: Meine Schweine wollen auch Ihren Landesvater sehn.
Zählest du zwanzig Frühlinge nur, so steht die Hetäre - Bist ein Sechziger du, so steht die Vestalin vor dir.
Die häßliche Tochter des armen Neran Beut, aber für zwanzig Dukaten, sich an; Das heißt ein Gelübde der
      Keuschheit getan.
O gib, Fortuna, gerecht und weise, den Reichen Hunger, den Armen Speise.
Damit es später keinen mehr befremde, weissagen redlich den Parteien wir: Nach jeglichem Prozeß erscheinet ihr, der
      eine nackt, der Sieger noch im Hemde.
Ach, niemand ist beglückt vor seinem Tod zu nennen... Wie glücklich uns die Ärzte machen können!
Das Grab ist eine Brück' ins bess're Leben. Den Brückenzoll müßt ihr dem Arzte geben.
Nie hat Ehre noch erstritten, der sie andern abgeschnitten.
Heil, wer die Grabschrift sich erwarb: »Er lebte, nahm kein Weib und starb.«
Der Wein im eignen Faß ist dein; laß ihn heraus, so bist du sein!
Gedächtnis haben kalte Seelen, die fühlenden Erinnerung.
Ein gutes Buch ist mir ein wahrer Schatz. In Nöten dient es als Versatz.
Glücklicher Bund, wo der Gatte das Haupt, die Gattin das Herz ist.
Mehr liebt, wen Eifersucht entflammt; doch besser liebt, wer sie verdammt.
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