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Paul Klee    1889-1940

deutscher Maler und Grafiker
ihm wurde postum die Schweizer Staatsbürgerschaft zuerkannt
Schmetterling
Die Farbe hat mich. Ich brauche nicht nach ihr zu haschen. Sie hat mich für immer. Das ist der glücklichen Stunde Sinn:
      ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler.
Bei jedem Kunstwerk von Bedeutung bedenke, daß wahrscheinlich ein Bedeutenderes hat aufgegeben werden müssen.
Der Künstler misst der natürlichen Erscheinungsform nicht die zwingende Bedeutung bei wie viele der Kritik übenden
      Realisten. Er fühlt sich an diese Realität nicht so sehr gebunden, weil er an diesen Form-Enden (der Natur) nicht so
      sehr den Schöpfungsprozess sieht. Denn ihm liegt mehr an den formenden Kräften als an den Form-Enden.
Die Natur kann sich Verschwendungen in allem erlauben, der Künstler muß bis ins letzte sparsam sein. Die Natur ist
      beredt bis zum Verworrenen, der Künstler sei ordentlich verschwiegen. - Wenn bei meinen Sachen manchmal ein
      primitiver Eindruck entsteht, so erklärt sich diese Primitivität aus meiner Disziplin, auf wenige Stufen zu reduzieren.
      Sie ist nur Sparsamkeit, also letzte professionelle Erkenntnis, also das Gegenteil von wirklicher Primitivität.
Die Unterschriften weisen nur eine von mir empfundene Richtung. Es bleibt ihnen überlassen, sie anzunehmen oder
      abzulehnen und eigene zu versuchen. Setzen Sie eine Unterschrift nicht mit einem Vorhaben gleich.
Früher schilderte man Dinge, die auf der Erde zu sehen waren, die man gern sah oder gern gesehen hätte. Jetzt wird die
      Relativität der sichtbaren Dinge offenbar gemacht und dabei dem Gedanken Ausdruck verliehen, daß das Sichtbare
      im Verhältnis zum Weltganzen nur isoliertes Beispiel ist und das andere Wahrheiten latent in der Überzahl sind. Die
      Dinge erscheinen in erweitertem und vermannigfaltigtem Sinn, der rationellen Erfahrung von gestern scheinbar
      widersprechend. Eine Verwesentlichung des Zufälligen wird angestrebt.
Kunst ist ein Erinnern an das Uralte, Dunkle, von dem Fragmente noch im Künstler leben.
Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.
Kunst verhält sich zur Schöpfung gleichnisartig. Sie ist jeweils ein Beispiel, ähnlich wie das Irdische ein kosmisches
      Beispiel ist.
Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen.
Die Musik über alles lieben, heißt unglücklich sein.
In der großen Formgrube liegen Trümmer, an denen man noch teilweise hängt. Sie liefern den Stoff zur Abstraktion.
      [] Je schreckensvoller diese Welt, desto abstrakter die Kunst, während eine glückliche Welt eine diesseitige
      Kunst hervorbringt.
Die schlechteste Sachlage ist, wenn Wissenschaft anfängt, sich mit kunst zu betreffen.
In der abschließenden Analyse, eine Zeichnung ist einfach nicht mehr eine Zeichnung, egal wie autark seine
      Durchführung sein kann. Es ist ein Symbol und die profunder eingebildeten Linien der Projektion höhere Maße, das
      bessere treffen.
Die kunst des Erarbeitens des Lebens ist die Vorbedingung für alle weiteren Formen des Ausdruckes, ob sie Anstriche,
      Skulpturen, Tragödien oder musikalischer Aufbau sind.
Schmetterling

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