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Gustav Landauer    1870-1919

deutscher Schriftsteller und Politiker
Schmetterling
Es gilt jetzt, noch Opfer anderer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um für das rechte
      Leben Beispiel zu geben
Anarchismus ist Ordnung ohne Herrschaft.
Nie kommt man durch Gewalt zur Gewaltlosigkeit.
Anarchie ist nicht eine Sache der Forderungen, sondern des Lebens.
Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles.
Es kommt keine Freiheit, wenn man sich nicht die Freiheit und die eigene Facon selber herausnimmt, es kommt nur die
      Anarchie der Zukunft, wenn die Menschen der Gegenwart Anarchisten sind, nicht nur Anhänger des Anarchismus.
      Das ist ein großer Unterschied, ob ich Anhänger des Anarchismus oder ob ich ein Anarchist bin. Der Anhänger
      eines Lehrgebäudes kann im übrigen ein Philister und Spießbürger sein; eine Wesenswandlung ist notwendig oder
      wenigstens eine Umkrempelung des ganzen Menschen, so daß endlich die innere Überzeugung etwas Gelebtes
      wird,das in Erscheinung tritt.
Die Anarchie ist der Ausdruck für die Befreiung des Menschen vom Staatsgötzen, vom Kirchengötzen, vom
      Kapitalgötzen; Sozialismus ist der Ausdruck für die wahre echte Verbindung zwischen den Menschen, die echt ist,
      weil sie aus dem individuellen Geist erwächst, weil sie als das ewig Gleiche und Eine im Geist des einzelnen, als
      lebendige Idee blüht, weil sie zwischen den Menschen als freier Bund ersteht.
Und es ist ein Punkt[...]wo beide sich treffen: der Arme und der armselige Reiche. In der Geschlechtsnot kommen
      sie zusammen. Die allerärmsten sind die jungen Weiber, die nichts zu verkaufen haben als ihren Leib. Die
      allerarmseligsten sind die jungen Männer, die durch Straßen irren und nicht wissen, woher ihnen das Geschlecht
      kommt und wohin sie damit sollen.
Individualisten, die den momentanen,[...]oberflächlichen Genuß über alles stellen, versagen sich den Genuß, der mehr
      wert ist als alle[..]zusammen[...]: am Ende des Lebens zu wissen, daß man nicht umsonst gelebt hat, und daß etwas
      von uns weiter wirkt und weiter lebt.
Frei sei der Mensch auf freier Erde!
Die Erde, und damit die Möglichkeit des Wohnens, der Werkstatt, der Tätigkeit; die Erde und damit die Rohstoffe; die
      Erde und [...] Arbeitsmittel sind im Besitze von Wenigen. Diese wenigen drängt es nach [...] persönlicher Macht.
Wir Menschen sollten doch endlich dahinter gekommen sein, daß dieser vielgerühmte[...]Genuß nur ein schlauer Trick
      [...]der guten Natur ist, um für Nachkommenschaft zu sorgen
Die Welt ist ohne Sprache. Sprachlos würde auch, wer sie verstünde.
In der ganzen Naturgeschichte kenne ich kein ekelhafteres Lebewesen als die Sozialdemokratische Partei.
Denn ich will, dass Menschen mich hören, dass Menschen zu mir stehen, dass Menschen mit mir gehen, die es nicht
      mehr aushalten können gleich mir.
Die Erziehung wird überall vernachlässigt, weil es überall im Interesse der privilegierten Klassen liegt, sie, soweit es sich
      um das Volk handelt, auf einem möglichst niedrigen Niveau zu erhalten.
Schmetterling





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