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Charles de Montesquieu    1689-1755

französischer Rechtsphilosoph und Schriftsteller
Schmetterling
Es gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.
Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen und weise sein muß.
Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele.
Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.
Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.
Man muss viel studiert haben, um wenig zu wissen.
Für seine Arbeit muß man Zustimmung suchen, aber niemals Beifall.
Das Glück besteht mehr in einer allgemeinen Veranlagung des Geistes und des Herzens, als in einer Vielzahl bestimmter
      glücklicher Augenblicke im Leben. Es besteht mehr in der Fähigkeit, diese glücklichen Augenblicke aufzunehmen.
Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist.
Diskussionen haben lediglich einen Wert: dass einem gute Gedanken hinterher einfallen.
Die glücklichsten und die allerunglücklichsten Menschen sind im gleichen Maße zur Härte geneigt.
Glück ist dem Menschen gefährlicher, als Unglück. Dieses hält ihn wachsam, jenes macht ihn gleichgültig.
Jeder weiß, dass Gold und Silber nur Reichtümer der Einbildung sind.
Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.
Es ist gut, in Bedrängnis zu leben. Das wirkt wie eine gespannte Feder.
Wo es den Rednern an Tiefe fehlt, da gehen sie in die Breite.
Um Erfolg in der Welt zu haben, muss man närrisch scheinen und weise sein.
Wie schade, dass so wenig Raum ist zwischen der Zeit wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist.
Erfolg beruht im Allgemeinen auf dem Wissen, wie viel Zeit zum Erfolg nötig ist.
Eine Regierung braucht nur unbestimmt zu lassen, was Verrat ist, und sie wird zur Despotie.
Zwei Monologe, die sich gegenseitig immer und immer wieder störend unterbrechen, nennt man eine Diskussion.
Wer wünscht, daß man ihn fürchte, erreicht nur, daß man ihn haßt.
Nicht um die Behauptung geht es in der Diskussion, sondern um die Selbstbehauptung.
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Glücklich ist das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftige Dinge.
Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.
Zufälle sind die Mittel des Schicksals, durch die es seine wichtigsten Pläne mit uns durchführt.
Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.
Man kann über alles spötteln, weil alles eine Kehrseite hat.
Gern lesen heißt, die einem im Leben zugeteilten Stunden der Langeweile gegen solche des Entzückens einzutauschen.
Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.
Das Glück ist unsere Mutter, daß Mißgeschick unser Erzieher.
Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die
      anderen für glücklicher halten, als sie sind.
Tritt eine Idee in ein hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig
      machen könnte.
Das gesellschaftliche Gespräch setzt eine Geistigkeit besonderer Art voraus: Es verlangt Kürze der Überlegung und
      der Einwände.
Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die
      Bücher verewigen diese.
Die Leute, welche man die gute Gesellschaft nennt, sind oft bloß jene, deren Laster raffinierter sind.
Große Herren haben Vergnügungen. Das Volk hat Freude.
Geistliche sind daran interessiert, die Völker in Unwissenheit zu erhalten, man würde sonst, da das Evangelium einfach
      ist, ihnen sagen: Wir wissen das alles so gut wie ihr.
Bei seinem Tun und Lassen sollte es dem Menschen auf Billigung und nicht auf Beifall ankommen.
Der Kranke ändert oft seinen Charakter, der Gesunde hat oft keinen.
Gesellschaft ist die Vereinigung der Menschen und nicht die Menschen selbst.
Eine auf Waffen gegründete Herrschaft muss sich auch auf Waffen stützen.
Man muss die Vorurteile seiner Zeit gut kennen, um sie weder zu verletzen, noch ihnen zu verfallen.
Die Freundschaft ist ein Vertrag, in dem wir uns verpflichten, kleine Dienste zu erweisen, um in den Genuss größerer
      zu gelangen.
Man muß Zustimmung für seine Arbeit suchen, nicht Beifall.
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