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Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)    1772-1801

deutscher Dichter
Schmetterling
Schlafen ist Verdauen der Sinneseindrücke, Träume sind die Exkremente.
Alle Ängstlichkeit kommt vom Teufel. Der Mut und die Freundlichkeit ist von Gott.
Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt.
Wissenschaft ist nur eine Hälfte. Glauben ist die andere.
Mensch werden ist eine Kunst.
Tadle nichts Menschliches! Alles ist gut, nur nicht überall, nur nicht immer, nur nicht für alle.
Das Herz ist der Schlüssel der Welt und des Lebens.
Glück ist Talent für die Historie, oder das Schicksal.
Jeder geliebte Gegenstand ist Mittelpunkt eines Paradieses.
Ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe.
Geduld ist zweierlei: ruhige Ertragung des Mangels, ruhige Ertragung des Übermaßes.
Ein Freund erzieht den anderen.
Weisheit ist Harmonie.
Wir werden die Welt verstehen, wenn wir uns selbst verstehen, weil wir zwei integrante Hälften sind.
Was man liebt, findet man überall, und sieht überall Ähnlichkeiten.
Es ist nichts schwerer, als mit sich selbst Geduld haben - seine eigne Schwachheit zu tragen.
Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.
Auch der Zufall ist nicht unergründlich - er hat seine Regelmäßigkeit.
Wenn die Theorie auf die Erfahrung warten sollte, käme sie nie zustande.
Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte - das Amen des Universums.
Der Mann ist lyrisch, die Frau episch, die Ehe dramatisch.
Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.
Ein Charakter ist ein vollständig gebildeter Wille.
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Man sollte stolz auf den Schmerz sein. Jeder Schmerz ist eine Erinnerung unseres hohen Ranges.
Unter guten, seelenvollen Menschen trägt sich die Last des Lebens leicht.
Leben ist der Anfang des Todes. Das Leben ist um des Todes willen. Der Tod ist Endigung und Anfang zugleich,
      Scheidung und nähere Selbstverbindung zugleich.
Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter.
Wer die Wahrheit verrät, verrät sich selber. Es ist hier nicht die Rede vom Lügen, sondern vom Handeln gegen
      die Überzeugung.
Vernunft und Phantasie ist Religion - Vernunft und Verstand ist Wissenschaft.
Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.
Durch Gebet erlangt man alles. Gebet ist eine universelle Arznei.
Genie ist das Vermögen, von eingebildeten Gegenständen wie von wirklichen zu handeln.
Alle geistige Berührung gleicht der Berührung eines Zauberstabs. Alles kann zum Zauberwerkzeug werden.
Romantik. Alle Romane, wo wahre Liebe vorkommt, sind Märchen - magische Begebenheiten.
Alles Mystische ist personell - und mithin eine Elementarvariation des Weltalls.
Der Mensch vermag in jedem Augenblick ein übersinnliches Wesen zu sein. Ohne dies wäre er nicht Weltbürger - er
      wäre ein Tier.
Aus Bequemlichkeit suchen wir nach Gesetzen.
Das Denken ist nur ein Traum des Fühlens, ein erstorbenes Fühlen, ein blassgraues, schwaches Leben.
Vieles ist zu zart, um gedacht, noch mehreres, um besprochen zu werden.
Der Geist führt einen ewigen Selbstbeweis.
Der Grund aller Verkehrtheit in Gesinnungen und Meinungen ist Verwechslung des Zwecks mit dem Mittel.
Freunde, der Boden ist arm, wir müssen reichlichen Samen ausstreun, dass uns doch nur mäßige Ernten gedeihn.
Die Philosophie ist eigentlich Heimweh - Trieb überall zu Hause zu sein.
Jede Wissenschaft hat ihren Gott, der zugleich ihr Ziel ist.
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Die Welt muss romantisiert werden. So findet man ihren ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts als eine
      qualitative Potenzierung. Das niedere Selbst wird mit einem besseren Selbst in dieser Operation identifiziert. So wie
      wir selbst eine solche qualitative Potenzenreihe sind.
Zur Welt suchen wir den Entwurf - dieser Entwurf sind wir selbst.
Es ist nicht das Wissen allein, was uns glücklich macht - es ist die Qualität des Wissens - die subjektive Beschaffenheit
      des Wissens. Vollkommnes Wissen ist Überzeugung und sie ist es, die uns glücklich macht und befriedigt.
Frauen: ein liebliches Geheimnis: nur verhüllt, nicht verschlossen.
Alle Wissenschaften sollen Mathematik werden. Die bisherige Mathematik ist nur die erste und leichteste Äußerung oder
      Offenbarung des wahrhaft wissenschaftlichen Geistes.
Hypothesen sind Netze, nur der wird fangen, der auswirft.
Jeder Mensch sollte Künstler sein. Alles kann zur schönen Kunst werden.
Nichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche.
Auf alles, was der Mensch vernimmt, muss er seine ungeteilte Aufmerksamkeit oder sein Ich richten.
Idealist sein heißt: Kraft haben für andere.
Witz als Prinzip der Verwandtschaften ist zugleich das menstruum universale. Witzige Vermischungen z.B. Jude und
      Kosmopolit, Kindheit und Weisheit, Räuberei und Edelmut, Tugend und Hetärie, Überfluß und Mangel an
      Urteilskraft in der Naivität und so fort ins Unendliche.
Wachset in eure Ideale hinein, dass das Leben sie euch nicht nehmen kann.
Der Mensch ist eine Sonne. Seine Sinne sind seine Planeten.
Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile, dann hast Du es schon halb zum Freunde gewonnen.
Die verbotene Frucht zu brechen, fühlen wir der Sehnsucht Schmerz.
Nur ein Künstler kann den Sinn des Lebens erraten.
Ruh' ist Göttern nur gegeben, ihnen ziemt der Überfluss. Doch für uns ist Handeln Leben.
Die Menschen sind durch nichts als Meinungen beschränkt. Daher ließe sich durch Meinung jeder Mensch erheben
      und erniedern.
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Der Sinnenrausch ist zur Liebe, was der Schlaf zum Leben.
Wahre Mitteilung findet nur unter Gleichgesinnten, Gleichdenkenden statt.
Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist
      unser Schicksal.
Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.
Neigungen zu haben und sie zu beherrschen, ist rühmlicher, als Neigungen zu meiden.
Der Künstler steht auf dem Menschen wie die Statue auf dem Piedestal.
Der Weg zur Ruhe geht durch das Gebiet der allumfassenden Tätigkeit.
Der Maler malt eigentlich mit dem Auge: Seine Kunst ist die Kunst, regelmäßig und schön zu sehen.
Das Theater ist die tätige Reflektion des Menschen über sich selbst.
Der Raum geht in die Zeit wie der Körper in die Seele über.
Kraft ist die Materie der Stoffe. Seele ist die Kraft der Kräfte. Geist ist die Seele der Seelen. Gott ist der Geist
      der Geister.
Wir sind nichts - was wir suchen, ist alles.
Mit der richtigen Bildung unseres Willens geht auch die Bildung unseres Könnens und Wissens einher.
Die Frauen sind ein liebliches Geheimnis: nur verhüllt, nicht verschlossen.
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