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Lucius Annaeus Seneca    um 4 v.Chr - 65 n.Chr.

römischer Dichter und Philosoph
Schmetterling
Jede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.
Die Philosophie ist ein guter Rat: Einen guten Rat gibt niemand mit lauter Stimme.
Es gibt zu denken, dass viele den Körper üben, wenige dagegen den Geist
Das größte Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.
Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.
Ein großer Mensch benutzt Tongeschirr so, als wäre es Silber. Nicht weniger groß ist, wer Silber so benutzt,
      als sei es Tongeschirr.
Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig.
Irren ist menschlich.
Nicht wollen ist der Grund, nicht können nur der Vorwand. / Nolle in causa est, non posse praedenditur.
Nicht der Hunger unseres Leibes kommt uns teuer zu stehen, sondern der Ehrgeiz.
Für Habgierige ist die ganze Welt zu wenig.
Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir / Non scholae, sed vitae discimus.
Eher muß man darauf achten, mit wem man ißt und trinkt, als was man ißt und trinkt.
Wie glücklich man an Land war, merkt man erst, wenn das Schiff untergeht.
Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.
Manche Zeit wird uns entrissen, manche gestohlen, manche verrinnt einfach. Am schädlichsten ist jedoch ein Verlust,
      der durch Nachlässigkeit entsteht.
Kein Besitz macht Freude, wenn der Freund fehlt.
Betrachte jeden Tag, als könnte er der letzte sein.
Vollständige Sorglosigkeit und eine unerschütterliche Zuversicht sind das Wesentliche eines glücklichen Lebens.
Alles wahrhaft Große vollzieht sich durch langsames, unmerkliches Wachsen.
Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und erfolgreich durch praktische Beispiele. / Longum iter est per praecepta, breve
      et efficax per exempla.
Lerne vor allem dich zu freuen! Die wahre Freude ist eine sehr wichtige Sache.
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Weise Lebensführung gelingt keinem Menschen durch Zufall. Man muss, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.
Wer an den Spiegel tritt, um sich zu ändern, der hat sich geändert.
Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.
Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen reißt es hinfort.
Das beste Gegenmittel gegen den Zorn ist der Aufschub.
Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.
Wahre Freude ist eine ernste Sache.
Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.
Am meisten nützt eine Rede, die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.
Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.
Stärker quälen Schicksalsschläge Menschen ohne Erfahrung.
Wen auch immer du elend sehen wirst: Wisse, dass er ein Mensch ist.
Es ist des Menschen würdiger, sich lachend über das Leben zu erheben, als es zu beweinen.
Dem Neide wirst du entgehen, wenn du verstehst, dich im Stillen zu freuen.
Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.
Vieles wirst du geben, wenn du auch gar nichts gibst, als nur das gute Beispiel.
Niemand ist zufällig gut, die Tugend muss man lernen.
Manche weisen Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet.
Während man's aufschiebt, geht das Leben vorüber.
Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.
Der unsichere Geist fürchtet, obwohl er zu wissen begehrt
Wer Hass allzu sehr fürchtet, versteht nicht zu herrschen.
Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger.
Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
      er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt angehörten.
Bereite dich auf den Tod vor, das will besagen: bereite dich auf die Freiheit vor.
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Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden nur zu viel davon.
Wenn etwas kleiner ist als das Große, so ist es darum noch lange nicht unbedeutend.
Leben willst du? Kannst du das denn? / Vivere vis: scis enim?
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Die Bosheit trinkt die Hälfte ihres eigenen Giftes.
Die Philosophie lehrt handeln, nicht reden.
Es gibt wohl manches, das man annehmen muss, ohne zu Dank verpflichtet zu sein.
Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
Wer will, der kann, wer nicht will, muss.
Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.
Ein richtiger Steuermann fährt mit zerrissenem Segel, und wenn er die Takelage verloren hat, zwingt er dennoch den
      entmasteten Rumpf des Schiffes an den Kurs.
Glücklich ist nicht derjenige, den die Leute so nennen, der über das große Geld verfügt, sondern der, dessen Hab und
      Gut geistiger Natur ist; er ist aufrecht, von erhabener Gesinnung, verachtet, was man allgemein bewundert, kennt
      keinen, mit dem er tauschen möchte, beurteilt einen Menschen nur nach seinem menschlichen Wert.
Man muss sich der Zeit anpassen.
Das meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an.
Die Wahrheit steht allen offen. Sie ist noch von keinem in Beschlag genommen. Ein großer Teil von ihr bleibt auch noch
      künftigen Geschlechtern aufgespart.
Die Philosophie ist ein guter Rat: Einen guten Rat gibt niemand mit lauter Stimme.
Glückliche Umstände machen die Herzen übermütig.
Kürze die lange Rede, damit sie nicht verdächtig wirke!
Mehr scheint mir eine Stimme abzulenken als ein Geräusch: Jene wirkt auf den Geist ein.
Was die Wahrnehmung zeigt, das glaubt das Herz. / Quod sensus ostendit, id credit animus.
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
Nicht was, sondern wie du erträgst, ist von Belang.
Nie hat es einen grossen Geist ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben. / Nullum magnum ingenium sine mixtura
      dementiae fuit.
Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.
Wem viel erlaubt ist, soll sich am wenigsten erlauben.
Nirgendwo ist der, der überall ist. / Nusquam est qui ubique est.
Schimpflich ist es, nicht zu gehen, sondern sich treiben zu lassen und mitten im Wirbel der Dinge verblüfft zu fragen:
      Wie bin ich bloß hierher gekommen?
Willst du nicht zornig sein, so sei nicht neugierig.
Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.
Ungerechte Reiche währen niemals ewig. / Iniqua numquam regna perpetuo manent.
Hoffe nicht ohne Zweifel - und zweifle nicht ohne Hoffnung!
Kein Übel ist so groß wie die Angst davor
Fest und stark ist nur der Baum, der unablässig Winden ausgesetzt war, denn im Kampf festigen und stärken sich
      seine Wurzeln.
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