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| Auch ein einziges Haar wirft seinen Schatten. / Etiam capillus unus habet umbram suam. |
| Die Streitigkeiten der Liebenden sind die Erneuerung der Liebe. / Amantium irae amoris integratio est. |
| Ein Tag belehrt den nächsten. / Dies diem docet. |
| Zweimal siegt, wer sich besiegt im Siege. / Bis dat,qui dito dat. |
| Man kann keinen Gewinn machen, ohne einem anderen zu schaden. / Lucrum sine damno alterius fieri non potest. |
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Bevor du etwas versprichst, denke nach, wie du es halten wirst. / Priusquam promittas deliberes, ut cum promiseris facias. |
| Das Weinen des Erben ist unter der Maske ein Lachen. / Heredis fletus sub persona risus est. |
| Den Guten schadet derjenige, der die Schlechten schont. / Bonis nocet, quisquis pepercerit malis. |
| Der Armut fehlt vieles, der Habsucht alles. / Inopiae desunt multa, avaritiae omnia. |
| Der nächste Tag ist der Schüler des vorigen. / Discipulus est prioris posterior dies. |
| Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird. / Iudex damnatur, cum nocens absolvitur. |
| Die Macht der Gewohnheit ist wahrlich stark. / Gravissimum est imperium consuetudinis. |
| Die Wunden der Liebe fügt derselbe zu, der sie heilt. / Amoris vulnus idem, qui sanat, facit. |
| Doppelt gibt dem Bedürftigen, wer schnell gibt. / nopi beneficium bis dat, qui dat celeriter. |
| Zu niemandem ist der Geizige gut, zu sich selbst am schlechtesten. / In nullo avarus bonus est, in se pessimus. |
| Durch langes Überlegen geht die Gelegenheit oft dahin. / Deliberando saepe perit occasio. |
| Doppelt hilft eine schnelle Hilfe. / Duplex fit bonitas, simul accessit celeritas. |
| Überlegen muß man oft, entscheiden aber nur einmal. / eliberandum est saepe, statuendum est semel. |
| Unrecht ist leichter zu tun als zu ertragen. / niuriam facilius facias quam feras. |
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Was vielen gefällt, ist nur unter größter Gefahr zu bewachen. / Maximo periclo(periculo) custoditur, quod multis placet. |
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Wenn du Geld zu nutzen verstehst, ist es deine Magd; wenn du es aber nicht zu nutzen verstehst, deine Herrin. Pecunia, si uti scias, ancilla est, si nescias, domina. |
| Wo der Ankläger Richter ist, herrscht nicht Recht sondern Gewalt. / Ubi iudicat qui accusat, vis, non lex valet. |
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| Zu lieben und vernünftig zu sein, ist kaum einem Gott möglich. / Amare et sapere vix deo conceditur. |
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Notwendigerweise hat derjenige Angst vor vielen, vor dem viele Angst haben. / Necesse est multos timeat, quem multi timent. |
| Notwendigerweise sind die kleinsten Dinge die Anfänge der größten. / Necesse est maximorum minima esse initia. |
| Durch zu viel Streit verliert man die Wahrheit. / Nimium altercando veritas amittitur. |
| Schamgefühl kann nicht gelehrt werden, es kann entstehen. / Pudor doceri non potest, nasci potest. |
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Schlecht geht der Kranke mit sich selbst um, der den Arzt als Erben einsetzt. / Male secum agit aeger, medicum qui heredem facit. |
| Schlecht ist ein Plan, der sich nicht ändern läßt. / Malum est consilium, quod mutari non potest. |
| Eine Wohltat entgegennehmen heißt, die Freiheit aufgeben. / Beneficium accipere libertatem est vendere. |
| Niemandem und jedem zu glauben ist beides ein Laster. / Utrumque vitium est nulli credere et omnibus. |
| Kurz ist das Leben, doch länger wird es durch Übel. / Brevis ipsa vita, sed malis fit longior. |
| In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen. / n amore semper mendax iracundia est. |
| Furcht, nicht Güte bändigt Frevler. / Metus improbos compescit, non clementia. |
| Sogar Schnelligkeit dauert bei Sehnsucht zu lang. / Etiam celeritas in desiderio mora est. |
| Nichtsnutzigkeit ist am meisten durch sich selbst bestraft. / Nequitia poena maxima ipsamet sui est. |
| Geduld ist ein verborgener Schatz der Seele. / Patientia animi occultas divitias habet. |
| Einschmeichelnde Worte haben ihr eigenes Gift. / Habet suum venenum blanda oratio. |
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Ein grausamer Mensch weidet sich an Tränen, er wird nicht durch sie gebrochen. / Crudelis lacrimis pascitur, non frangitur. |
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Schaden muß man es nennen, wenn man Gewinn mit einem schlechten Ruf gemacht hat. / Damnum appellandum est cum mala fama lucrum. |
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Für eine gute Sache ist schändliches Tun ehrenhaft. / Honesta turpitudo est pro causa bona. sinngemäß: Der Zweck heiligt die Mittel |
| Ein niedrig gestellter Mensch kann weder tief noch schlimm fallen. / Humilis nec alte cadere nec graviter potest. |
| Entstehen und Vergehen ist das Gesetz der Welt. / Lex universa est, quae iubet nasci et mori. |
| Frauen sind den Männern in üblen Machenschaften überlegen. / Malo in consilio feminae vincunt viros. |
| Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe./ Amantis ius iurandum poenam non habet. |
| Die schlimmste Herrschaft ist die der Gewohnheit. |
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