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Zhuangzi (auch Dschuang Dsi)    um 365 v.Chr. - 290 v.Chr.

chinesischer Weiser
Schmetterling
Der Himmel tut nichts; dieses Nichts-Tun ist Würde; die Erde tut nichts; dieses Nichts-Tun ist Ruhe.
      Aus der Vereinigung dieser beiden Nichts-Tun beginnt alles Handeln. Und alle Dinge entstehen.
Wenig und Viel sind wandelbar wie Geschenke, je nachdem sie der Gebende oder der Empfangende betrachtet.
Der Wert eines guten Abkommens beruht auf seiner Dauer.
Es ist derjenige am weitesten von der Wahrheit entfernt, der auf alles eine Antwort hat.
Versprich den Menschen einen Gewinn, so laufen sie zu dir, verlange einen von ihnen, so laufen sie von dir.
Ach, wenn dein Herz fest ist, dann magst du untätig weilen beim Nicht-Handeln, und alle Dinge wandeln sich selber.
Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muß:
      das ist das Ziel.
Die nicht loskommen können von sich selbst, die finden alles gut, was sie selber tun, und tadeln alles, was nicht von
      ihnen stammt.
Klar schauen das LEBEN der sichtbaren und unsichtbaren Welt: das ist die große Wurzel, das ist die große Lehre.
Wenn man erst einmal so weit ist, daß man das Richtige trifft und niemals das Richtige verfehlt, dann hat man das
      richtige Vergessen dessen, was richtig ist.
Wessen Wille darauf gerichtet ist, Schätze zu sammeln, der ist nur ein Krämer.
Bei wem die reine Einfalt hin ist, der wird ungewiß in den Regungen seines Geistes.
Der Berufene schmiedet keine Pläne: wozu bedarf er da des Wissens?
Die vor dem Himmel gemein sind, sind groß vor den Menschen; die vor den Menschen groß sind, sind klein vor
      dem Himmel.
Wandern in Muße ist Nicht-Handeln.
Wer fähig ist, in Muße zu leben, der kann nicht anders, als in Muße sein; wer nicht fähig ist, in Muße zu leben, der
      vermag die Muße nicht zu ertragen.
Das äußere Hören darf nicht weiter eindringen als bis zum Ohr; der Verstand darf kein Sonderdasein führen wollen, so
      wird die Seele leer und vermag die Welt in sich aufzunehmen.
Der höchste Mensch gebraucht sein Herz wie einen Spiegel. Er geht den Dingen nicht nach und geht ihnen nicht
      entgegen; er spiegelt sie wider, aber hält sie nicht fest.
Gebt auf die Heiligkeit, werft weg die Erkenntnis, und die Welt kommt in Ordnung.
Was die Alten als die Erreichung des Ziels bezeichneten, waren nicht Staatskarossen und Kronen, sondern sie
      bezeichneten damit einfach die Freude, der nichts hinzugefügt werden kann.
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Wer in Verborgenheit wandelt, der hat Licht in allem, was er tut.
Das Bewußtsein der Geschöpfe ist durch das Atemholen bedingt.
Die auf das Sein achteten, waren die Herrscher der alten Zeit; die auf das Nicht-Sein achten, sind Freunde von Himmel
      und Erde.
Jene, die ohne Grund sich zusammentun, trennen sich auch wieder ohne Grund.
Wenn einer Maschinen benützt, so betreibt er alle seine Geschäfte maschinenmäßig; wer seine Geschäfte
      maschinenmäßig betreibt, der bekommt ein Maschinenherz.
Wer nicht handelt, dem steht die Welt zur Verfügung und er hat Überfluß. Wer handelt, der steht der Welt zur
      Verfügung und hat Mangel.
Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht im fließenden Wasser, sondern im stillen Wasser.
Hüte dich, des Menschen Herz zu stören! Wird das Menschenherz bedrückt, so wird es verzagt; wird es gefördert, so
      wird es trotzig.
Wenn die Herrscher täglich betrügen, wie kann man da erwarten, daß die Untertanen nicht betrügen?
Wer sein Inneres wahrt, daß es nicht überfließt nach außen, der hat den Geist, der die Bildung des inneren Einklangs
      zustande bringt.
Kleine Zweifel verändern die Ziele des Menschen; größere Zweifel verändern seinen Charakter.
Wissenswerter als das meiste Wissen wäre die Antwort eines Toten auf die Frage, ob es ihm leid tue, gelebt zu haben.
Geistige Größe kann alle körperlichen Gebrechen unsichtbar machen.
Wer redet, muss auch etwas zu sagen haben.
Wer keine schlechten Gedanken hat, begeht auch keine schlechten Taten.
Wenn das Verstehen um die Dinge recht ist, gibt es kein inneres Schwanken und kein äußeres Beeinflußtwerden.
Einen Fehler begehen und sich nicht bessern - das erst heißt einen Fehler begehen.
Große Weisheit macht sicher und frei, kleine Weisheit ist Tyrannei.
Nichts ist der Seele schädlicher als der Versuch, gegen Gefühle anzukämpfen, über die sie keine Herrschaft hat.
Wo der Wille an einem haftet, sammelt der Geist seine Macht.
Höchstes Glück ist: kein Glück kennen.
Wer einen anderen liebt, trachtet ihm nützlich zu sein.
Gibst du einem Mann einen Fisch, nährt er sich einmal. Lehrst du ihn das Fischen, nährt er sich sein ganzes Leben.
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Auf der Welt gibt es nichts, was sich nicht verändert, nichts bleibt ewig so wie es einst war.
Ein Weg bildet sich dadurch, daß er begangen wird.
Ist das Herz vollkommen, dann erfaßt es das höchste Wissen. Ist das Wissen vollkommen, dann erreicht es die
      höchste Menschlichkeit.
Wer sich an seine fest geprägten Gefühle hält und sich danach richtet, der ist mit sich immer im Reinen. Was braucht der
      sich auf anderer Erkenntnisse zu verlassen?
Unser Leben ist endlich, das Wissen ist unendlich. Mit dem Endlichen etwas Unendlichem nachzugehen, ist gefährlich.
Willst du im laufenden Jahr ein Ergebnis sehen, so säe Samenkörner. Willst du in zehn Jahren ein Ergebnis sehen, so
      setze Bäume. Willst du das ganze Leben lang ein Ergebnis sehen, so entwickle die Menschen.
Wem ein großes Schicksal zuteil wird, der mag ihm folgen. Wem ein kleines Schicksal zuteil wird, der mag es nehmen,
      wie er es trifft.
Bildung muß nicht unbedingt zu Weisheit führen.
Erkenntnis läßt sich nicht von anderen lernen. Erkenntnis muß aus dem eigenen Ich hervorgehen.
Jedermann weiß, wie nützlich es ist, nützlich zu sein, aber niemand weiß, wie nützlich es ist, unnütz zu sein.
Wer das Endliche benutzt, um das Unendliche zu verfolgen, der kommt zu Schaden.
Zu reden, wenn man nicht gefragt wurde, das nennt man Geschwätzigkeit.
Die Flamme der Verwirrung und des Zweifel ist es, die der Weise meidet.
Mit einem Brunnenfrosch kann man nicht über den Ozean reden, er ist beschränkt auf sein Loch. Mit einem Fachmann
      kann man nicht über das Leben reden, er ist gebunden durch seine Lehre.
Wenn Wissen und Gelassenheit sich gegenseitig ergänzen, entstehen Harmonie und Ordnung.
Die Lehre ist vielfältig, die Wahrheit einzig.
Wenn der Horizont nicht derselbe ist, sind es die Gedanken auch nicht.
Jede Fähigkeit kommt dadurch in Gefahr, daß man sie zu übertreiben sucht.
Wer andere kennt, ist klug; wer sich selbst kennt, ist verzweifelt.
Die Wandlungen von »Richtig« sind unendlich und ebenso die Wandlungen von »Falsch«. Deshalb heißt es, daß es
      nichts Besseres gibt, auf sie zu antworten, als Klarheit.
Das Glück des gemeinen Mannes scheint darin zu bestehen, genau das zu tun, was die Masse vormacht.
Das Laster des Geistes heißt Selbstzufriedenheit.
Über Vergangenes mach dir keine Sorgen, dem Kommenden wende dich zu.
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