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Ernst Ferstl    *1955

österreichischer Lehrer und Aphoristiker
Schmetterling
Um die Gegenwart umarmen zu können, müssen wir das Vergangene loslassen
Ein großer Erfolg ist kein Geschenk, vielmehr ein äußerst günstiger Kredit.
Gedanken sind wie Stufen. Sie führen nach oben und nach unten.
Jede Liebe hinterläßt Spuren: Wunden und Wunder.
Daß alles seine Zeit hat, heißt auch, daß alles seine Zeit braucht.
Was uns oft im Wege steht, sind die Ziele anderer.
Um uns selbst verwirklichen zu können, müssen wir uns zunächst einmal selbst finden.
Die Irrtümer von heute sind die Katastrophen von morgen.
Selbstsichere bilden sich ein Urteil, Unsichere fällen es
Unpünktlichkeit ist keine Frage der Zeit.
Ein Minus an Geduld führt unweigerlich zu einem Plus an Ärgernissen.
Selbstgemachte Sorgen haben den Vorteil, daß uns der Übeltäter bekannt vorkommt.
Es sind die Augenblicke, die die Ewigkeit am Leben erhalten.
Gleichgültigkeit ist eine tödliche Gefahr für jede Art von Herzlichkeit.
Lebensentscheidend ist nicht, wovon wir reden, sondern wofür wir leben.
Wer nichts tut, dem gelingt alles.
Das Hauptproblem unserer Zeit ist nicht der rasante Fortschritt des Wissens, sondern das Zurückbleiben der
      Herzensbildung.
Überheblichkeit ist die erste Leitersprosse auf dem Weg nach unten.
Es wird immer schwieriger, anderen ein gutes Beispiel zu geben. Es fehlt an Abnehmern.
Was uns gegenwärtig sehr fehlt, sind Gedanken, die Zukunft haben.
Freiheit ohne Verantwortungsbewußtsein wird zu einem Gefängnis.
Wissen verhält sich zur Weisheit wie Kerzenschein zum Sonnenlicht.
Wer immer will, was die anderen wollen, bekommt so gut wie nie, was er wirklich bräuchte.
Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.
Tiefe Gedanken machen die Welt heller, tiefe Gefühle machen sie heller und wärmer.
Die Antworten von heute sind offene Türen zu den Fragen von morgen.
Wer zu viele Probleme hat, wird selber zu einem.
Der Schlüssel zur Ganzheit liegt im Teilen.
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Auf dem richtigen Weg sind wir, wenn ständig etwas hinter uns lassen können.
Wer sich für zu klein und unwichtig hält, kann anderen unmöglich Halt geben.
Ein Chaos ist eine Ordnung, an die wir uns nicht gewöhnen können.
Die modernste Form der Sintflut ist die Reizüberflutung.
Wachsendes Vertrauen zueinander ist ein guter Boden für ein fruchtbringendes Miteinander.
Weg mit den alten Vorurteilen! Wir brauchen Platz für neue!
Die Kehrseite des Fortschritts: Noch nie haben wir uns so oft verirrt und verrannt.
Es war noch nie so leicht, ins Gerede zu kommen: Schweigen genügt.
Vertrauen heißt, seine Ängste nicht mehr zu fürchten.
Öffentliches Schimpfen über andere ist gut getarntes Eigenlob.
Es ist schlecht, daß sich viele zu gut sind, täglich besser zu werden.
Primitive Denker verfolgen ihre Gedanken, fortgeschrittene gehen ihnen nach.
Wir lassen uns viel leichter etwas einreden als sagen.
Das Dummheiten machen sollten wir lieber jenen überlassen, die etwas davon verstehen.
Gesundes Selbstvertrauen entspringt dem Mut zu sich selbst und mündet in die Toleranz gegenüber anderen.
Wer nach der Uhr lebt, muß damit rechnen, daß ihm sein Leben mit der Zeit auf den Wecker geht.
Enttäuschungen helfen uns weiter, wenn wir es schaffen, sie hinter uns zu lassen.
Sich grün und blau zu ärgern ist eindeutig Schwarzarbeit, die überhaupt nichts einbringt.
Ein hohler Kopf ist ein nahezu ideales Gefäß für jede Menge Schwachsinn.
Der Hunger nach immer mehr verdirbt uns den Appetit auf das Wesentliche.
Unter dem Druck, ja keine Fehler zu machen, verflüchtigt sich jede Lebendigkeit.
Was in uns schlummert, kommt meist erst zutage, wenn wir unsere Träume verwirklichen.
Der häufigste Mißbrauch des Denkens besteht darin, sich und anderen etwas vorzumachen.
Die Pessimisten haben natürlich vollkommen recht. Zu zirka 50 Prozent.
Wichtig ist, daß wir uns auch mit jenen verständigen können, die wir nicht verstehen können.
Das Innenleben oberflächlicher Menschen beschränkt sich meist auf ihre Magengegend.
Viele reden nur deshalb so viel, weil sie sich mit dem zuhören so schwer tun.
Zweideutiges Reden vervielfacht das Gesagte und vereinfacht das Mißverstehen.
Menschen mit einem sonnigen Gemüt gelingt es wesentlich leichter, über den eigenen Schatten zu springen.
Wer in sich geht, kann mehr aus sich herausholen.
Die Reparatur alter Vorurteile kostet weit mehr Mühe, als die Aneignung neuer.
Wer der Zukunft den Rücken kehrt, wird von der Vergangenheit eingeholt.
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Bei vielen ist es reinster Zufall, wenn sie sagen, was sie denken.
Die Dummheit kommt nie aus der Mode. Sie läßt sich vom Zeitgeist immer neu einkleiden.
Die heutige Gesellschaft leidet sowohl unter einem Überfluß an Leuten als auch an einem Mangel an Menschen.
Eine andere Meinung zu haben, ist für manche bereits unerlaubter Waffenbesitz.
Die Zeiten, in denen man noch Zeit hatte zum Zeitnehmen und Zeithaben, sind längst vorbei.
Wer im Licht der Gegenwart lebt, braucht sich um die Schatten seiner Vergangenheit keine Sorgen zu machen.
Ewige Unzufriedenheit ist das mit Abstand wirkungsvollste empfängnisverhütende Mittel gegen Augenblicke des Glücks.
Aus Fehlern, die wir nicht zugeben, können wenigstens andere etwas über uns lernen.
Bei absolut komplizierten Menschen ist es relativ einfach, sie nicht zu verstehen.
Der wichtigste Baustoff für das Haus der Liebe ist das Vertrauen.
Wer sich vor seinen Ängsten fürchtet, ist ihnen bereits hilflos ausgeliefert.
Wer etwas zur Sprache bringen will, kommt um das Schweigen nicht herum.
Hindernisse, die sich überwinden lassen, brauchen wir nicht mehr zu umgehen.
Es gibt nicht für alles in unserem Leben eine Erklärung, sehr wohl aber eine passende Ausrede.
Die gut vor uns dastehen wollen, liegen uns nicht - und wenn, dann schwer im Magen.
Die lästigen Kleinkriege des Alltags überleben wir am sichersten, indem wir uns nicht kleinkriegen lassen.
Wer an der Quelle der Freude sitzt, kann leichten Herzens auf das Meer des Vergnügens verzichten.
Die beliebteste Form, sich die Zeit zu vertreiben, ist, sie anderen zu stehlen.
Die wichtigste Voraussetzung für ein menschliches Klima ist eine tolerante Gesinnung.
Das Gute an den schlechten Erfahrungen ist, daß sie zur Gänze uns zugute kommen.
Bei manchem hat man unweigerlich das Gefühl, daß ihnen ihre vielen Sorgen und Probleme sehr viel Freude bereiten.
Die Tragweite unserer Gefühle hängt von ihrer Tiefe ab.
Wieviele gegenteilige Erfahrungen verträgt eigentlich ein Vorurteil, bis es zusammenbricht?
Unsinn läßt sich teuer verkaufen. Vorausgesetzt, er wird billig genug angeboten.
Irgend etwas ist faul an den üppigen Früchten unseres Wohlstandes: Immer mehr haben alles satt.
Wer auf den eigenen Füßen steht, kann anderen nicht mehr so leicht in die Hände fallen.
Die himmlische Schöpfung demonstriert ihre radikale Erdverbundenheit: Sie liegt am Boden.
Im Prinzip läßt sich alles erklären. Leider ist bis jetzt aber noch nicht geklärt, um welches Prinzip es sich
      dabei handelt.
Entgleisungen, die uns aus gewohnten Bahnen werfen, sogen dafür, daß unsere Lebendigkeit nicht auf der Strecke bleibt
Der Umgang Erwachsener miteinander läßt oft die Vermutung aufkommen, daß ihre Mitmenschlichkeit noch in den
      Kinderschuhen steckt.
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Wenn wir an die Macht der Liebe glauben, muß auch unsere Gleichgültigkeit dran glauben.
Wir haben keine Zeit mehr für das Wichtigste in unserem Leben - wir haben Wichtigeres zu tun.
Die Erdenbürger drohen auszusterben. Immer mehr leben hinter dem Mond.
Es überrascht uns immer wieder, daß es neben unserer Meinung auch noch andere gibt.
Manche Leute stellen wirklich etwas an, sobald sie beginnen, Überlegungen anzustellen.
Wer selber oft zu kurz kommt, geht bei anderen oft einen Schritt zu weit.
Das Wesentliche am Fundament für ein beglückendes Leben ist die Bereitschaft, das Glück des Augenblicks
      wahrzunehmen.
Wissen ist Macht. Das ändert aber so gut wie nichts an der Übermacht der Dummheit.
Schönwetterbeziehungen haben den Nachteil, daß wir aus allen Wolken fallen, sobald es blitzt und kracht.
Es gibt so viele mildernde Umstände für unser Versagen und unsere Fehler, daß wir dafür eigentlich gar nichts anderes
      als höchstes Lob von allen Seiten verdienen.
Manche kennen zwar ihre eigene Meinung, haben aber trotzdem keine.
Es ist endlich soweit: Wenn alles beim alten bleibt, stehen uns radikale Veränderungen ins Haus.
Das Problem unseres Lebens sind nicht die vielen Probleme, mit denen wir uns herumschlagen müssen. Unser Problem
      ist der Umgang mit ihnen.
Wer von sich auf andere schließt, löst dadurch sehr leicht Kurzschlüsse aus.
Der zwischenmenschliche Raum wird immer mehr mit Lustlosigkeit zubetoniert.
Ein Vielleicht ist keine Brücke zwischen einem Ja und einem Nein. Es ist der Abgrund dazwischen.
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