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Horaz    65-8 v. Chr.

römischer Dichter
Schmetterling
Wer begonnen hat, der hat schon halb vollendet.
Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.
Alle Punkte erringt, der das Nützliche mit dem Angenehmen verbindet. / Omne tulit punctum, qui miscuit utile dulci.
Da die Zeit kurz ist, begrenze deine lange Hoffnung! / Spatio brevi - spem longam reseces.
Dem anwachsenden Vermögen folgt die Sorge. / Crescentem sequitur cura pecuniam.
Denen, die vieles verlangen, mangelt es an vielem. / Multa petentibus // desunt multa.
Denke daran, in schwierigen Situationen Gelassenheit zu bewahren! / Aequam memento rebus in arduis
      servare mentem!
Einmal ausgesprochen, fliegt ein Wort unwiderruflich davon. / Semel emissum volat inrevocabile verbum.
Tugend ist, das Laster zu fliehen, und Weisheit heißt zuerst, der Dummheit zu entbehren. / Virtus est vitium fugere et
      sapientia prima stultitia caruisse.
Ohne Aber ist nichts in der Welt.
Glück ist, wenn das Pech die anderen trifft.
Entfloh'nes Wort kennt kein Zurück.
Ein Scherz, ein lachend Wort entscheidet oft die größten Sachen treffender und besser als Ernst und Schärfe.
Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr: Erst wenn etwas schiefgeht, zeigt sich sein Talent.
Wir loben die gute alte Zeit, leben aber gern in er Gegenwart.
Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.
In seiner Kühnheit, alles in Kauf zu nehmen, stürzt sich der Mensch in verbotene Frevel.
Nicht jeder Pfeil trifft, worauf er gezielt ist.
Unverhofft wird dereinst die glückliche Stunde dir kommen.
Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.
Scherz zerlegt große Fragen meist auf forschere und treffendere Weise als beißender Scharfsinn.
Nimm den Stolz an, zu dem dich Leistung berechtigt! / Quaesitam meritis sume superbiam!
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Dem wachsenden Geld folgt die Sorge.
Genieße froh die Gaben der gegenwärtigen Stunden und lass die Unangenehmen beiseite.
Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht, die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden.
Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft.
Das Klima, nicht ihr Befinden ändern diejenigen, die übers Meer fahren.
Denjenigen, der das begehrt, was ausreicht, bringt auch das schäumende Meer nicht aus der Ruhe.
Froh ergreife die Geschenke der laufenden Stunde und lass die ernsten Dinge!
      Dona praesentis cape laetus horae et linque severa!
Wage es, deine Vernunft zu gebrauchen! / Sapere aude!
Wenn wir fehlerfrei wären, würde es uns nicht soviel Vergnügen bereiten, sie an anderen festzustellen.
Lachen ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Gesichtern.
Viel ankündigen schwächt das Vertrauen.
Warum aus falscher Scham lieber irren als lernen?
Man herrscht durch sein Erspartes oder man wird von ihm beherrscht
Die Natur kannst du mit der Mistgabel vertreiben, doch sie wird stets zurückkommen.
Staub und Schatten sind wir./ Pulvis et umbra sumus.
Niemand ist so wild, als dass er nicht gezähmt werden könnte.
Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas
      ganz Köstliches
Ein Kaufmann macht durch allzugroßen Rühmen die Ware, die ihm feil ist, nur verdächtig
Zum zehnten Mal wiederholt, wird es gefallen. / Deciens repetita placebit.
Der Tod steht am Ende aller Dinge. / Mors ultima linea rerum est
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Brennt des Nachbarn Wand, so bist du selber gefährdet. /Nam tua res agitur, paries cum proximus ardet.
Die Dichter wollen entweder nützen oder erfreuen oder zugleich Erfreuliches und Nützliches über das Leben sagen.
      Aut prodesse volunt aut delectare poetae aut simul et iucunda et idonea dicere vitae.
Die Natur weicht der Hacke, aber sie kehrt zurück. / Naturam expellas furca, tamen usque recurret.
Eine Definition soll Streit ausschließen. / Excludat iurgia finis.
Forsche nicht, was morgen sein wird! / Quid sit futurum cras, fuge quaerere!
Glücklich ist der, der fern vom geschäftlichen Leben ist. / Beatus ille, qui procul negotiis.
Ich hasse den Pöbel und distanziere mich von ihm. / Odi profanum vulgus et arceo.
Ich versuche, mir die Dinge und nicht mich den Dingen zu unterwerfen. / Mihi res, non me rebus subiungere conor.
Malern und Dichtern war es stets erlaubt zu wagen, was immer beliebt. / Pictoribus atque poetis quidlibet audendi
      semper fuit aequa potestas.
Jetzt vertreibt mit Wein die Sorgen! / Nunc vino pellite curas!
Mit Schmerz erkauft, ist Wollust teures Gift. / Nocet empta dolore voluptas.
Nichts ist für Menschen zu schwer. / Nil mortalibus ardui est.
Nutze den Tag, dem Später traue auf's wenigste! /Carpe diem, quam minimum credula postero!
Punkte erringt, der das Nützliche mit dem Angenehmen verbindet. / Omne tulit punctum, qui miscuit utile dulci.
Wer den Zweck will, will auch die Mittel.
Überlege oft, was du über jemanden sagst und wem du es sagst. / Quid de quoque viro et cui dicas, saepe videto.
Rein im Leben, frei von Verbrechen. / Integer vitae scerelisque purus.
Bändige deine Leidenschaft!
Frisch angefangen ist schon halb getan: Was säumst du? Wag es auf der Stelle, weise zu sein.
So ändern jene nur die Luft, nicht ihren Sinn, die übers Meer sich zu entrinnen trachten.
Wer über den See geht, wechselt den Himmel, doch nicht den Charakter.
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Lieblich ist's, zur rechten Zeit ein Narr zu sein.
Ein Denkmal habe ich mir gesetzt, dauernder als Erz. / Exegi monumentum aere perennius.
Einen großen Menschen zum Freunde zu haben, erscheint denen angenehm, die es nie ausprobiert haben; die, die es
      haben, fürchten es.
Des Lebens kurze Dauer verbietet uns, mit langer Hoffnung zu beginnen.
Bedenke stets, dir im Unglück Gleichmut zu bewahren.
Hinter dem Reiter sitzt die schwarze Sorge.
Der Zorn ist ein kurzer Wahnsinn. / Ira furor brevis est.
Nicht einem jeglichen wird es zuteil, nach Korinth zu gehen.
Planlose Gewalt stürzt durch ihre eigene Last.
Soviel Köpfe, soviel Meinungen!
Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben. / Dulce et decorum est pro patria mori.
Treib die Natur mit dem Knüppel nur aus, sie kommt doch stets wieder.
Es gibt kein vollkommenes Glück.
Das schlimmste in der Liebe ist, dass Krieg und Frieden ständig wechseln.
Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.
Wer das Nützliche so mit dem Angenehmen zu verbinden weiß, dass er den Leser im Ergötzen bessert, vereinigt
      alle Stimmen.
Was nützen die Gesetze uns, die eitlen, wenn gute Sitten fehlen?
Die Gunst der Großen wird nicht selten bloß dadurch verloren, dass man ihnen sich zu ähnlich stellt.
Die Gewohnheit ist ein Tyrann.
Wer von Geburt an bis zum Tode verborgen lebte, hat nicht schlecht gelebt.
Kurz sei dein Rat, wann immer du einen solchen gibst.
Sei darauf bedacht, auch in harten Tagen deinen Gleichmut zu bewahren.
Nun muß getrunken werden! / Nunc est bibendum.
Es gibt ein Maß in allen Dingen, es gibt es schließlich bestimmte Grenzen. / Est modus in rebus, sunt certi denique fines.
Das eroberte Griechenland erobert den wilden Sieger und bringt die Künste und Wissenschaft in das bäuerliche Latium. /
      Graecia capta ferum victorem cepit et artes intulit agresti Latio.
Stets kommt er schnell zur Sache und zu den zentralen Dingen. / semper ad eventum festinat et in medias res
Gedichte von Wassertrinkern können nicht gefallen und lange leben. / nulla placere diu nec vivere carmina possunt
      quae scribuntur aquae potoribus.
Den Ersten im Staat zu gefallen ist schon ehrenwert. / Principibus placuisse viris nin ultima laus est.
Was zeigt Trunkenheit nicht an? Sie deckt Verborgenes auf. / Quid non ebrietas dissignat? Operta recludit.
Ich habe keine Religion. / nulla mihi [...] religio est.
Die Berge liegen in den Wehen, es wird eine lächerliche Maus geboren werden. / Parturient montes, nascetur
      ridiculus mus.
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Verwegen machende Armut trieb mich an, Verse zu schmieden. / Paupertas impulit audax ut versus facerem.
Geringer als Gold ist Silber, geringer als die Tugenden das Gold. / Vilius argentum est auro, virtutibus aurum.
Dichtungen gleichen Gemälden. / Ut pictura poesis.
Wir werden vom Schein des Rechten getäuscht. / Decipimur specie recti.
Lebenspendende Sonne, du kannst wohl nichts Größeres erblicken als die Stadt Rom. / Alme sol [...] possis nihil urbe
      Roma visere maius.
Ein jeder liebt den goldenen Mittelweg. / Auream quisquis mediocritatem diligit.
Wenn's zur Zeit schlecht läuft, wird es nicht auch in der Zukunft so sein. / Non, si male nunc, et olim sic erit
Kürze begehr ich, // Und ich verirr in das Dunkel. / Brevis esse laboro, // Obscurus fio.
Drum, solang es vergönnt, mische mit Lust den Ernst: Süß ist Leichtsinn am rechten Ort! / Misce stultitiam consiliis
       brevem: Dulce est desipere in loco.
Weit offene Ohren vergessen leicht, was ihnen anvertraut wurde. / Nec retinent patulae commissa fideliter aures.
In Fehler führt uns Flucht vor Fehlern, wenn es an Fähigkeit mangelt. / In vitium ducit culpae fuga, si caret arte.
Doch lächelnd die Wahrheit sagen, was hindert daran. / Quamquam ridentem dicere verum quid vetat.
Genieß die Gegenwart mit frohem Sinn, sorglos, was dir die Zukunft bringen werde.
      Doch nimm auch bittren Kelch mit lächeln hin - vollkommen ist kein Glück auf dieser Erde.
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