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Zweifel sind Verräter, sie rauben uns, was wir gewinnen können, wenn wir nur einen Versuch wagen. |
An sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu. / For there is nothing either good or bad, but
thinking makes it so. |
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Der Wunsch ist der Vater des Gedankens. |
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Aufrichtig sein und ehrlich bringt Gefahr. |
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Die Welt ist weder gut noch schlecht. Erst unser Denken macht sie dazu. |
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Erfahrung wird durch Fleiß und Müh erlangt. |
Freunde. Sie loben mich und machen einen Esel aus mir. Feinde hingegen sagen mir gerade heraus, dass ich ein Esel bin:
Also nehme ich durch meine Feinde an Selbsterkenntnis zu, und durch meine Freunde werde ich hintergangen. |
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Ich glaubte, irgendein Handlanger der Natur hätte Menschen gemacht, und sie wären ihm nicht geraten. |
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Im Fall der Gegenwehr ist es am besten, den Feind für mächtiger zu halten, als er scheint. |
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Keine Zeit ist so schlimm, dass man nicht ehrlich sein könnte |
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Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern. |
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Wahrhaft groß sein heißt, nicht ohne Grund sich regen. |
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Was Große tun, beschwatzen gern die Kleinen. |
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Zum Gaffen hat das Volk die Augen, lasst sie! |
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Wenn man nicht weiß, wohin man will, so kommt man am weitesten. |
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Wer in den Fußstapfen eines anderen wandelt, hinterlässt keine eigenen Spuren. |
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Wer stets zu Hause bleibt, hat auch nur Witz fürs Haus. / Home-keeping youth have ever homely wits. |
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Wer vor der Zeit beginnt, der endet früh. |
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Wir denken viel zu selten an das, was wir nicht haben, aber immer zu oft an das, was uns fehlt. |
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Wir hassen bald, was oft uns Furcht erregt. |
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Wo Geld vorangeht, sind alle Wege offen. |
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Jedes Ding wird mit mehr Genuß erjagt als genossen. |
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Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht. / Where words are scarse, they are seldome spent in vaine. |
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Wer Rätsel beichtet, wird in Rätseln losgesprochen. |
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Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet. / Weepe I cannot, But my heart bleedes. |
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Lust verkürzt den Weg. |
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Den besseren Gründen müssen gute weichen. |
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Als erstes lasst uns alle Anwälte töten! / The first thing we do, let's kill all the lawyers! |
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Der Rest ist Schweigen. / The Rest is silence. |
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Wir wissen zwar, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. |
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Es ist nicht, und es wird auch nimmer gut. / It is not nor it cannot come to good. |
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Leutselig sei, doch mach dich nicht gemein. / Be thou familiar, but by no means vulgar. |
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Hohle Töpfe haben den lautesten Klang! |
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Wie arm sind die, die nicht Geduld besitzen! |
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Am meisten Unkraut trägt der fetteste Boden. / Most subiect is the fattest Soyle to Weedes. |
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Doch still! Mich dünkt, ich wittre Morgenluft. / But, soft! me thinks I scent the morning air. |
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Was die Zeit dem Menschen an Haar entzieht, das ersetzt sie ihm an Witz. |
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Die Größe, die du suchst, wird dich erdrücken! |
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Es war die Nachtigall und nicht die Lerche. / It was the Nightingale, and not the Larke. |
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Es ruht noch manches im Schoß der Zeit, das zur Geburt will! |
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Schwachheit, dein Name ist Weib! / Frailty, thy name is woman! |
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In Zuversicht geht Eure Weisheit unter. |
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Aus Spöttern werden oft Propheten. |
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Begegnen wir der Zeit, wie sie uns sucht. / Meet the time as it seeks us. |
Durch zerlumpte Kleider sieht man die kleinsten Laster lange Röcke und Pelzmäntel verbergen alles. / Through tatter'd
cloathes great Vices do appeare: Robes, and Furr'd gownes hide all. |
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Doch niemand heilt durch Jammern seinen Harm! |
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Etwas ist faul im Staate Dänemark! / Something is rotten in the state of Denmark. |
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Gut gehängt ist besser als schlecht verheiratet. |
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Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage. / To be, or not to be: that is the question. |
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Sprich zum Leben so: Verlier ich dich, so geb ich hin, Was nur ein Narr festhielte. |
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Ein Stäubchen ists, des Geistes Aug zu trüben. / A mote it is to trouble the mind's eye. |
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Arm und vergnügt ist reich und überreich. |
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Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück. |
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Gut gebrüllt, Löwe! / Well roared, lion! |
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Ungeduld begleitet wahre Leiden. / O, but impatience waiteth on true sorrow! |
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Gewinn ist Segen, wenn man ihn nicht stiehlt! |
Der Narr hält sich für weise, aber der Weise weiß, dass er ein Narr ist. / The fool doth think he is wise, but the wise
man knows himself to be a fool. |
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Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach, vergessend, was du hast. |
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Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für ein Pferd! / A horse, a horse, my kingdom for a horse! |
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Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser! |
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Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, Als Eure Schulweisheit sich träumt. |
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Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.Though this be madness, yet there is method in't. |
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Hoffnung ist oft ein Jagdhund ohne Spur. |
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Was wir ersinnen, ist des Zufalls Spiel. |
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Wie fällt doch ein Geheimnis den Weibern schwer. / How hard it is for women to keep secrets! |
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Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht. |
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Das Schlimmste fürchten, heilt oft das Schlimmste. |
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Denn wo die Sorge haust, lässt sich der Schlaf nicht nieder. |
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Schmerz der nicht spricht, erstickt das volle Herz und macht es brechen. |
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Auf Dinge, die nicht mehr zu ändern sind, muss auch kein Blick zurück mehr fallen! Was getan ist, ist getan und bleibt's. |
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Das Auge sieht sich nicht als nur im Widerschein durch andere Dinge. |
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Bereit sein ist alles! |
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Ein Bierzapf ist ein gutes Gewerbe. |
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Fest beharren im Unrechttun, vermindert Unrecht nicht, nein, macht es schwerer. |
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Gesegnet, die auf Erden Frieden stiften! |
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Ein Mann von guter Physiognomik sein, ist ein Geschenk des Glücks. |
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Im Schwachen wirkt die Einbildung am stärksten. |
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Der braucht einen langen Löffel, der mit dem Teufel isst. |
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Komme, was kommen mag, die Stunde rinnt auch durch den rausten Tag. |
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Zuviel Geschäftigkeit ist misslich. |
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Was ich denke, sag' ich und verbrauche meine Bosheit in meinem Atem. |
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Miss nicht den Nächsten nach dem eigenen Maß! |
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Der Trübsal süße Milch: Philosophie. |
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Dulden muss der Mensch sein Scheiden aus der Welt wie seine Ankunft: Reif sein ist alles. |
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Natur bringt wunderliche Käuz' ans Licht. |
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Überfluss kommt eher zu grauen Haaren, aber Auskommen lebt länger. |
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Verliebte sehen nicht die artigen Kindereien, die sie begehen. |
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Wahnsinn bei Großen darf nicht ohne Wache gehen. |
Es ist doch ein Jammer, dass die großen Leute in dieser Welt mehr Aufmunterung haben, sich zu hängen und zu
ersäufen als ihre Christenbrüder. |
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Der Mann, der einst des Löwen Haut verkaufte, da er noch lebte, kam beim Jagen um. |
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Wie Schatten flieht die Lieb', indem man sie verfolgt. Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt. |
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Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen. Unserer Kraft verleiht er freien Raum. |
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Unter zwanzig vernünftigen Männern wird nicht einer sich selbst loben. |
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Ein Weib, das unverschämt und männlich ward, ist nicht so widrig wie ein weibischer Mann. |
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Der dumme Esel geht doch nicht schneller, wie du ihn auch prügeln magst. |
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Eine lose Rede schläft in dummen Ohren. |
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Wer stets zu Hause bleibt, hat nur Witz fürs Haus. |
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Verlassen sei, was selber sich verlässt! |
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Narren verhalten sich zu Ehemännern wie Sardellen zu Heringen: Der Ehemann ist der größte von beiden. |
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Ich achte mich in keinem Stück so glücklich, als dass mein Sinn der Freunde treu gedenkt. |
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Ein kluger Kopf weiß alles zu benutzen. |
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Männer sind im Mai, wenn sie freien, und im Dezember in der Ehe. |
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Wer sich selbst preist, außer durch die Tat, vernichtet die Tat im Preise. |
Gefährliche Gedanken sind gleich Giften, die man zuerst kaum wahrnimmt am Geschmack, allein nach kurzer Wirkung
auf das Blut gleich Schwefelminen glühn. |
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Überflüss'ge Äste haun wir hinweg, damit der Fruchtzweig lebe. |
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Weil das Los der Menschen niemals sicher, lasst uns bedacht sein auf den schlimmsten Fall. |
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Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt. |
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Oft sagt man ein Ding und meint es nicht. |
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Wenn Krankheit verzweifelt ist, kann ein verzweifeltes Mittel nur helfen - oder keins. |
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Der erste Trunk über den Durst macht ihn zum Narren, der zweite toll, und der dritte ersäuft ihn. |
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Wer die Schmeichelei liebt, ist des Schmeichlers würdig. |
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Der soll mit dem Finger meines Reichtums keinen Knoten in sein Glück knüpfen. |
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Güte, die vollblütig wird, erstirbt im eigenen Allzuviel. |
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Wahr ist's, 'schade, und schade, dass es wahr ist. |
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Was für ein artiges Ding ein Mann ist, wenn er in Wams und Hosen herumläuft und seinen Verstand zu Hause lässt. |
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Der Überfluss und Friede zeugen Memmen. Drangsal ist der Keckheit Mutter. |
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Glücklich, weil wir nicht überglücklich sind. Wir sind der Knopf nicht auf Fortunas Mütze. |
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Neugeschaffner Rang vergisst die Namen. |
Die Zeit schlägt Falten in die reinste Stirne, entstellt die schöne Wahrheit der Natur und prägt auf alles der
Vernichtung Spur. |
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Kein Großmaul weiß sein Eselsohr zu hehlen. |
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Gerücht ist eine Pfeife, die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst. |
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Ein gegebenes Versprechen ist eine unbezahlte Schuld |
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Eine Arbeit, die uns Vergnügen macht, heilt ihre Müh'. |
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Ich sage wenig, denke desto mehr. |
Das Schicksal liegt nicht in der Hand des Zufalls, es liegt in deiner Hand, du sollst nicht darauf warten,
du sollst es bezwingen |
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