Auf der Gerechtigkeit beruht alle Ordnung. Es gibt aber zweierlei Gerechtigkeit auf Erden, eine nach unten und eine
andere nach oben. |
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Die Völker haben mit dem religiösen Glauben auch die Ehrfurcht verlernt. |
Es ist gleich willkürlich, ob man den Leuten sagt: ihr sollt nicht frei, oder: ihr sollt und müßt gerade auf diese und
keine andere Weise frei sein |
Trennung ist wohl Tod zu nennen, denn wer weiß, wohin wir gehn, / Tod ist nur ein kurzes Trennen auf ein
baldig Wiedersehn. |
Habe ich nicht den Mut, besser zu sein als meine Zeit, so mag ich zerknirscht das Schimpfen lassen, denn keine Zeit ist
durchaus schlecht. |
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Kein Dichter gibt einen fertigen Himmel, er stellt nur die Himmelsleiter auf. |
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Was dem Zeitgeist dient, ohn ihn über sich selbst zu erheben, wird notwendig von ihm überrannt und beseitigt. |
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Bequeme Rast ist nicht des Lebens wert. |
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Viele, verschieden gestimmte Saiten geben erst Harmonie. |
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Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt. |
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Die Jahre wie die Wolken gehn und lassen mich hier einsam stehn. |
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In der Geschichte gibt es nichts Willkürliches. |
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Der Dichter ist das Herz der Welt. |
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Die Jugend ist die Poesie des Lebens. |