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Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiss. |
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Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag. |
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Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden. |
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Tue nichts im Leben, was dir Angst machen muss, wenn es dein Nächster bemerkt. |
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Ein Übel ist der Zwang. Doch was zwingt uns, unter Zwang zu leben? |
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Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit. |
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Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. |
Es gibt auch in der Schlichtheit eine Vornehmheit. Wer sie nicht beachtet, erleidet ähnliches wie jener, der in die
Grenzenlosigkeit des Genusses verfällt. |
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Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich, dass kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann. |
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Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen darüber machen uns glücklich oder unglücklich. |
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Die Lust ist Ursprung und Ziel des glücklichen Lebens. |
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Die Gesetze sind um der Weisen Willen da, nicht damit sie kein Unrecht tun, sondern damit sie keines erleiden. |
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Der Gerechte ist am wenigsten zu erschüttern; der Ungerechte ist von höchster Erschütterung durchdrungen. |
Wir dürfen nie vergessen, daß die Zukunft zwar gewiß nicht in unsere Hand gegeben ist, daß sie aber ebenso gewiß doch
auch nicht ganz außerhalb unserer Macht steht. |
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Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist Freiheit. |
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Wer Furcht verbreitet, ist selbst nicht ohne Furcht. |
Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, läßt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst
erst recht vermehren. |
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Kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Mißerfolge niedergeschlagen. |
Bei allen Begierden muß man sich fragen: Was geschieht, wenn mein Begehren befriedigt ist, und was, wenn es nicht
befriedigt wird? |
So ist also der Tod, das schrecklichste der Übel, für uns ein Nichts: Solange wir da sind, ist er nichts da, und wenn er da
ist, sind wir nicht mehr. |
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Wer des folgenden Tages am wenigsten bedarf, begrüßt ihn am freudigsten. |
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Bei den meisten Menschen ist die Ruhe Lähmung, die Bewegung Tollheit. |
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Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber. |
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Der Tod geht mich eigentlich nichts an, denn wenn er ist, bin ich nicht mehr, und so lange ich bin, ist er nicht. |
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Die Menschen glauben im allgemeinen gern, was sie wünschen. |
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Die Wahrheit siegt durch sich selbst. Eine Lüge braucht stets einen Komplizen. |
Es gibt nur einen Weg zum Glück und der bedeutet, aufzuhören mit der Sorge um Dinge, die jenseits der Grenzen
unseres Einflussvermögens liegen. |
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Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern weil nur noch so wenige vor mir liegen. |
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Bedenke, daß Du nur Schauspieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt. |
Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige
von seinen Wünschen. |
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Die Asiaten haben den Weltmarkt mit unlauteren Methoden erobert - sie arbeiten während der Arbeitszeit. |
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Wer am wenigsten des Morgen bedarf, der geht am heitersten dem Morgen entgegen. |
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Schlimm ist der Zwang, doch es gibt keinen Zwang, unter Zwang zu leben. |
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Aus nichts wird nichts. |
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Wer in sich selber Frieden hat, schafft weder sich noch anderen Unruh. |
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Der größte Reichtum ist die Selbstgenügsamkeit. |
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Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum. |
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