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Paul Ernst    1866 - 1933

deutscher Schriftsteller
Schmetterling
Was aus einem reinen Munde kommt und in ein reines Herz geht, das kann keinen Schaden tun.
Deine Mutter kennt dich, aber du kennst nicht sie.
Die Freiheit ist nicht etwas, das in den äußern Verhältnissen liegt, sie liegt in den Menschen. Wer frei sein will,
      der ist frei.
Die Fürchterlichkeit des Kapitalismus liegt darin, daß alle Verhältnisse und alle Menschen entseelt werden, die in seinen
      Wirbel hineingeraten.
Heute weiß ich, dass Glauben nichts ist als das Hineinleben in die göttliche Welt.
Es gibt kein Gesetz der Sittlichkeit, sondern Gott sagt einem jeden, was er darf und was er nicht darf.
Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse.
Die Ausbildung und Vergeistigung der Sinne, welche für die Kunst notwendig ist, kann allein durch das Handwerk
      kommen, durch die beständige Arbeit am Stoff.
Der Arme soll sparsam sein, der Reiche soll ausgeben.
Die heutige Auflösung der Menschheit muss man verstehen als ein Abwenden von Gott.
Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der Höheres fühlt, muss Höheres leisten.
Schüler wollen nicht liebenswürdig behandelt werden, sie verlangen, dass man ihnen unmittelbar alles heraussagt,
       was man denkt.
Die Masse will sklavisch sein. Das ist ihr leidenschaftlicher Trieb. Sie verlangt aber, daß auch alle andern Menschen
      sklavisch sind.
Die Narren reden am liebsten von der Weisheit, die Schurken von der Tugend.
Hass erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten.
Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht.
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Eine jede Arbeit, welche den Menschen in Anspruch nimmt, macht den Menschen still und bewirkt, dass er sich in das
      gesellschaftliche Gefüge seiner Stelle einordnet.
Der bedeutende Mensch unterliegt nicht der Geschichte, er hat seine unmittelbare Verbindung zu Gott in den Formen
      seiner Zeit.
Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst.
In dem Gedanken des Werdens liegt die unerschöpfliche, immer trostreiche Besserungsmöglichkeit des Menschen.
Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele.
Die heutigen Menschen glauben, daß man die Arbeit so einrichten müsse, daß sie möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist
      ein falscher Glaube. Man muß die Arbeit so einrichten, daß sie die Menschen beglückt.
Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.
Erst durch das Leiden erfährt der Mensch, dass er göttlichen Ursprungs ist und nicht ein Tier.
In der Kunst gilt nur das Erhebende, das uns nach oben führt.
Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander.
Unergründlich ist nur die Dummheit.
Ein jeder Mensch hat die Geltung, die er sich durch seine Arbeit erwirbt. Er ist für andere gerade so viel wert, wie die
      anderen ihn brauchen.
Ich meine, daß ich eines vor allen Dingen gebrauche: Glück. Und ich habe immer gefunden, daß das Glück sich von den
      bescheidenen und bedächtigen Leuten zurückzieht.
Jeder sehnt sich nun einmal nach dem, was nicht für ihn bestimmt ist.
Ich glaube an ein jenseitiges Ich, von dem unser diesseitiges Ich nur ein schwaches Bild ist.
Unser Schicksal kommt aus unserem Innern und deshalb gibt es keinen Zufall im Leben.
Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.
Schmetterling
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