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Der Eifer der Toren ist schlimmer denn der Zorn der Götter. |
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Wer gelernt hat, sich von der Herrschaft des Ärgers zu befreien, wird das Leben viel lebenswerter finden. |
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Du zählst im Elend keinen Freund. |
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Nichts ist schrecklich, was notwendig ist. |
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In ungezählten Mühen wächst das Schöne. |
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Beim Ratgeben sind wir alle weise, aber blind bei eigenen Fehlern. |
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Glücklich sind die Besitzenden. |
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Auf den Geist muß man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt. |
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Dunkel ist des Glückes launenhafter Gang, ein unbegreifbar, unergründlich Rätselspiel. |
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Harre aus im Unglück, denn oft hat schon, was im Augenblick als Unglück erschien, zuletzt großes Glück gebracht. |
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Man soll sich nicht über Dinge ärgern. Denn das ist ihnen völlig egal. |
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Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch. |
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Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens. |
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Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmesst seine Bahnen auf das Fröhlichste! |
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Wie dem Adler der Himmel offen steht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland. |
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Die Übung ist in allem beste Lehrerin den Sterblichen. |
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Geschenke locken, heißt´s, die Götter selbst. |
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Des Zufalls Wege sind uns unbekannt, sie zu berechnen, lehrt uns keine Kunst. |
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Dunkel sind die Wege, die das Schicksal geht. |
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Der Mensch ist wie sein Umgang. |
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Wer sich selbst beherscht, der ist ein weiser Mann. |
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Fluch dem Alter! Es bringt nur Leid, Schmerz und Tod! |
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Die Erde sei dir leicht. |
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Wer weiß denn, ob das Leben nicht das tot Sein ist und tot sein Leben? |
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Schrecklich ist die Volksmasse, wenn sie schlimme Führer hat. |
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Ein weises Wort ist jenes, das die Menschen lehrt, die Reden anzuhören auch des andern Teils. |
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Ratschläge sind viel leichter als Geduld im Leid. |
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Die Eifersucht ist allen Frau'n ins Blut gepflanzt und Nebenbuhlerinnen trifft ihr ärgster Hass. |
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Wer der Liebe ganz entsagt, ist nicht weniger krank als der, der ihrer allzu sehr begehrt. |
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Wenn die Frau den Mann hasst, ist das Leben selber ihr verhasst. |
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Das Natürliche ist nicht anstößig. |
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Wer ohne Murren sich dem Schicksal unterwirft, ist bei uns weise. |
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Wie beneid' ich den Mann, der ruhig und still in Verborgenheit lebt und von Ruhm nichts weiß. |
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Denn sich wechselseitig nur giftig anzuschwärzen ist der Frauen Lust. |
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Der Mensch verwaltet nur, was ihm die Götter verliehn, und wenn sie wollen, wieder nehmen. |
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Der Mangel ist ein Fluch, er reißt, ein schlimmer Lehrer, uns zum Bösen fort. |
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Doch wer einst glücklich war und nun ins Elend stürzt, kommt nie zur Ruh', wenn er des frühen Glücks gedenkt. |
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Und mehr als tausend Gründe wiegt des Goldes Macht. |
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Auf Freund im Unglück rechne nie! |
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Ach, ach, welch großes Übel sind für Menschen die Begierden! |
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Das ist der Welt lauf. Keins der Dinge hat Bestand. |
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Ein guter Mann wird stets das Bessre wählen. |
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Mutlos beugt ein kühn gesinnter Mann sich oft, den das Bewusstsein elterlicher Schande beugt. |
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Weich und tränensüchtig ist der Frauen Herz. |
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Genug ist Überfluss für den Weisen. |
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Liebe ist von allen Krankheiten noch die gesündeste. |
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Was ist es, sprich, was bei Menschen Liebe heißt? O Kind, das Süßeste und Bitterste zugleich. |
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Der beste Lehrmeister zu Weisheit und Tugend ist die Liebe. |
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Der größte Segen auf dem Erdenrund, wenn Weib und Gatten treuer Eintracht Bund umschlingt. |
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