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Ernst Freiherr von Feuchtersleben    1806-1849

österreichischer Lyriker
Schmetterling
Der Umgang mit Menschen ist wahrer Umgang. Man geht ewig umeinander herum, ohne sich näher zu kommen.
Arroganz ist die Karrikatur des Stolzes.
Es gibt keine alte und moderne Literatur, sondern nur eine ewige und eine vergängliche.
In einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt.
Das Kleine in einem großen Sinne behandeln ist Hoheit des Geistes; das Kleine für groß und wichtig halten ist
      Pedantismus.
Reue ist Verstand, der zu spät kommt.
Die Schriftsteller entwickeln meist viel mehr Verstand, wenn sie die Gedanken ihrer Gegner, als wenn sie ihre eigenen
      analysieren.
Wer unter Toren schweigt, lässt Vernunft, wer unter Vernünftigen schweigt, Torheit vermuten.
Den wahren Wert anderer erkennen heißt seinen eigenen aussprechen; denn nur der Würdige würdigt.
Wer sich verschließen gelernt hat, dem tut es doppelt wohl, wenn er sich aufschließen darf.
Vor lauter Liebe sich nicht Liebe gönnen, vor lauter Liebe hassen können: Sie pflegen's Eifersucht zu nennen.
Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.
Gebrauche deine Kraft, man lebt nur, wenn man schafft.
Das wichtigste Resultat aller Bildung ist die Selbsterkenntnis.
Ohne Leiden bildet sich kein Charakter.
Pläne sind die Träume der Verständigen.
Die Natur des Geistes ist so geartet, dass uns der Wechsel meist mehr Erholung schafft als die Ruhe.
Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.
Es verrät Schwäche, bei kleinen Anlässen große Hebel in Bewegung zu setzen.
Das ganze Geheimnis, sein Leben zu verlängern, besteht darin, es nicht zu verkürzen.
Das Licht ist für alle Augen, aber nicht alle Augen sind für das Licht.
Man hat allerdings Stimmungen; aber wehe dem, den die Stimmungen haben.
Man lebt nur, wenn man schafft.
Auf der Erkenntnis beruht die Freiheit.
Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche.
Höher und dauernder ist keine Sehnsucht als die nie zu befriedigende.
Rinne, Strom des Lebens, rinne nur so zu! / Rinnst du nicht vergebens, flücht'ge Welle, du! / Liebe war am Quelle,
      Liebe war am Hain / Liebe wird, oh Welle! wo du landest, sein.
Vernunft hat jeder! Und wie wenige sind vernünftig!
Steht dir ein Schmerz bevor, oder hat dich bereits ergriffen, so bedenke, dass du ihn nicht vernichten kannst, indem du
      dich von ihm abwendest! Sieh ihm fest ins Auge!
Wo nichts mehr zu enträtseln bleibt, hört unser Anteil auf.
Naturforscher sind es, unter denen man die meisten jener Gelehrten nennt, die das höchste, das heiterste Alter erleben.
Man hat nur an so viel Freude und Glück Anspruch, als man selbst gewährt.
Umändern kann sich niemand, bessern jeder.
Schmetterling
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