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Das Geheimnis der Tugend ist die Gewohnheit. |
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Der Mensch ist, was er isst. |
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Die echten Schriftsteller sind die Gewissensbisse der Menschheit. |
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Je glücklicher wir einen anderen machen, umso glücklicher werden wir selbst. |
Wo keine Liebe, ist auch keine Wahrheit. Und nur der ist etwas, der etwas liebt Nichts sein und nichts lieben,
ist identisch. |
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Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie mit ihrem eigenen Leid spielen. |
Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und
weltlicher Vorteil sind identisch. |
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Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt. |
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Die Macht des Wunders ist nichts anderes als die Macht der Einbildungskraft. |
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Was dem Verstande endlich, ist nichtig dem Herzen. |
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Der Unverstand ist die unbesiegbarste Macht auf Erden. |
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Zu unserer Natur gehört die Bewegung. Die vollkommene Ruhe ist der Tod. |
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Bücher sind wie Brillen, durch welche die Welt betrachtet wird. |
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Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur für die Leeren leer. |
Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch
keine Götter. |
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Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich. |
Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer
im Recht. |
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Der Mensch will nur die Übel dieses Lebens beseitigt wissen, aber kein wesentlich anderes Leben. |
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Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig. |
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Liebe, aber wahrhaftig! Und es fallen dir alle anderen Tugenden von selbst zu. |
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Berge versetzt der Glaube. Jawohl! Die schweren Probleme löst der Glaube nicht auf, sondern er verschiebt sie nur. |
Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren
Umgang wir Geschmack finden. |
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Macht euch vertraut mit der Natur, erkennet sie als eure Mutter; ruhig sinket ihr dann in die Erde hinab. |
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Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden. |
Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch ist der Mittelpunkt der Religion, der Mensch ist das
Ende der Religion. |
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Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens. |
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Nur der ist etwas, der etwas liebt. Nichts sein und nichts Lieben ist identisch. |
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