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Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen. |
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In dem Augenblick, in dem ein Mensch den Sinn und den Wert des Lebens bezweifelt, ist er krank. |
Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet:
Was will eine Frau? |
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Es gibt ebensowenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol. |
Die Gefühle der Masse sind stets sehr einfach und sehr überschwenglich. Die Masse kennt also weder Zweifel
noch Ungewissheit |
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Jeder Triebverzicht hat eine Neurose zur Folge. |
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Jede Kultur baut (bisher) auf Triebverzicht auf. |
Wenn es sich um Fragen der Religion handelt, machen sich die Menschen aller möglichen Unaufrichtigkeiten und
interllektuellen Unarten schuldig. |
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Der Traum ist eine Psychose, mit allen Ungereimtheiten, Wahnbildungen und Sinnestäuschungen einer solchen. |
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Das Falsche ist oft die Wahrheit, die auf dem Kopf steht. |
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Wenn man jemandem alles verziehen hat, ist man mit ihm fertig. |
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Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten. |
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Erwachsen ist man, wenn man das vereinen kann: lieben, arbeiten, genießen. |
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Das Unbewußte ist viel moralischer, als das Bewußte wahrhaben will. |
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Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos. |
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Liebe ist ein nur ein schöneres Wort für Triebe |
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Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation. |
Ich ziehe die Gesellschaft der Tiere der menschlichen vor. Gewiss, ein wildes Tier ist grausam. Aber die Gemeinheit ist
das Vorrecht des zivilisierten Menschen. |
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Die Stimme der Vernunft ist leise. |
Es ist niemand so groß, daß es für ihn eine Schande wäre, den Gesetzen zu unterliegen, die normales und krankhaftes
Tun mit gleicher Strenge beherrschen. |
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