Home Willkommen Zitate Sprichwörter Kalender Kontakt Gästebuch Impressum Links

Seite empfehlen Autorenübersicht nach Ländern das aktuelle Zitat


Gustav Freytag    1816-1895

deutscher Schriftsteller
Schmetterling
Missklänge gibt es überall, und nur unser ist die Schuld, wenn wir sie übermäßig empfinden.
Je höher der Mensch steht, umso stärkere Schranken hat er nötig, welche die Willkür seines Wesens bändigen.
Ein Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muss jeder haben, was er ordentlich versteht.
Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.
Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialektes geniessen.
Liebe der Eltern flackert nicht umher wie die Liebe junger Herzen, sie sitzt tief und bleibt beständig, und wenn sie auch
      einmal in den Winkel gestampft wird, so bricht sie immer wieder hervor.
Alles, was im Menschen tüchtig ist, wird gesteigert, gibt er sich einer großen Aufgabe hin.
Es ist in allen Dingen auf Erden Bescheidenheit nötig und Entsagung.
Wem das Herz fest bleibt in der Not, der wird zuletzt nicht nur den lauen Freunden, auch seinen Feinden ehrfürchtig.
Wer ein Herz für die Schönheit hat, findet Schönheit überall.
Tabak rauchen verdirbt die Tapeten, Zeitung lesen den Charakter.
Was wir uns selbst gewinnen an Freude und Leid durch eigenes Wagen und eigene Werke, das ist doch immer der beste
      Inhalt unseres Lebens; ihn schafft sich jeder Lebende neu.
Man soll von keinem Menschen die Hoffnung aufgeben, daß er sich ändern kann, aber der Mangel an Kraft wird am
      allerschwersten gebessert.
Die Wunde getäuschter Zuversicht wird stets aufs neue brennen.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Was der Mensch träumt, das gewinnt Gewalt über ihn.
Grundlage der Politik ist der Kompromiß.
Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen, als wenn sie
      leinhaftig unter uns weilten.
Viel muß man lernen und an sich ändern; denn die Arbeit, die das Leben an uns tut, ist unermeßlich.
Frei hat Gott die Menschen erschaffen, damit diese sich selbst ihr Schicksal bereiten.
Wenig gilt die Lehre, und sei sie noch so gut, gegen das Leben.
Was der Mensch treibt, ist ihm mehr als vergängliche Arbeit des Tages, und alles, was er getan, wirkt als ein Lebendiges
      in ihm fort.
Edlen Sinn bindet nur Vertrauen.
Vorschnelles Wort verdirbt auch gerechte Sache.
Mein Unglück ist nur, ich stecke in einem schlechten Geschäfte. Ich muß sehen, daß ich aus der Literatur herauskomme.
Im deutschen Bürgertum liegt die edelste Kraft, die Führerschaft auf dem Gebiete idealer und praktischer Interessen.
Sein Glück darin zu finden, für das Glück anderer zu sorgen! Wer diesen Egoismus hat, für den ist es keine Kunst,
      glücklich zu sein.
Schmetterling
top

Autoren D-F hier findest du
deutsche Sprichwörter
Logo Birgitt Krohn
bei
Google+

genaue Geburts- und Todestage für den aktuellen Monat findest du im Kalender