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Friedrich Hölderlin    1770-1843

deutscher Dichter
Schmetterling
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
Ich fühl es endlich, nur in ganzer Kraft ist ganze Liebe.
Gut ist es, an andern sich zu halten, denn keiner trägt das Leben allein.
Die Ungeduld, mit der man seinen Zielen zueilt, ist die Klippe, an der oft gerade die besten Menschen scheitern.
Der Apfel fällt, wenn er nicht krank ist, erst vom Stamm, wenn er reif ist.
Schwer ist zu tragen das Unglück, aber schwerer das Glück.
Es ist erfreulich, wenn Gleiches sich zu Gleichem gesellt, aber es ist göttlich, wenn ein großer Mensch die kleineren
      zu sich aufzieht.
Jede Kunst erfordert ein ganzes Menschenleben.
Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen taten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe?
Wie mit den Lebenszeiten, so ist es auch mit den Tagen: keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön, jeder hat seine
      Unvollkommenheit. Aber rechne sie zusammen, so kommt eine Summe Freude und Leben heraus.
Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.
Wenn ich auf mein Unglück trete, stehe ich höher.
Immer noch haben jene die Welt zur Hölle gemacht, die vorgeben, sie zum Paradies zu machen.
Großer Schmerz und große Lust bilden Menschen am besten.
Wer nur mit ganzer Seele wirkt, irrt nie. Er bedarf des Klügelns nicht, denn keine Macht ist wider ihn.
Religion ist Liebe der Schönheit.
Erst wenn die Jugend hin ist, lieben wir sie, und dann erst, wenn die verlorene wiederkehrt, beglückt sie alle Tiefen
      der Seele.
Das gibt dem Menschen seine ganze Jugend, daß er Fesseln zerreißt.
Wir sind nichts, was wir suchen ist alles.
Ich glaube, daß die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten
      Menschen scheitern.
Eins zu sein mit allem, das ist Leben der Gottheit, das ist der Himmel des Menschen.
Ein jeder treibt das Seine - nur muss er es mit ganzer Seele treiben.
Die Deutschen sind tatenarm und gedankenvoll.
Du möchtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und lass uns baden in offener See!
Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben
Man kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe.
Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!
Siehst du das Eine recht, siehst du das Andere auch.
Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.
Wir haben in uns ein Urbild alles Schönen, dem kein einzelner gleicht. Vor diesem wird der echt vortreffliche Mensch
      sich beugen und die Demut lernen, die er in der Welt verlernt.
Das Schönste ist auch das Heiligste.
Wie ein heulender Nordwind, fährt die Gegenwart über die Blüten unsers Geistes und versengt sie im Entstehen.
Einig zu sein, ist göttlich und gut; woher ist die Sucht denn unter den Menschen, dass nur Einer und Eines nur sei?
Wer auf sein Elend tritt, steht höher.
An das Göttliche glauben die allein, die es selber sind.
Wie der Sternenhimmel bin ich still und bewegt.
Wenn ihr Freunde vergesst, wenn ihr den Künstler höhnt, und den tieferen Geist klein und gemein versteht, Gott vergibt
      es, doch stört nur nie den Frieden der Liebenden.
Unser Herz hält die Liebe zur Menschheit nicht aus, wenn es nicht auch Menschen liebt.
Schmetterling
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