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Nikolaus Lenau    1802-1850

österreichischer Schriftsteller
Schmetterling
Die ganze Welt ist zum Verzweifeln traurig.
So tönt kein Lied in kummervollen Stunden, als wenn der Freund das rechte Wort gefunden.
Trotz allem Schmerz und Mitgefühlsgebärden bleibt jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden.
Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden.
Wenn so ein gutes Weib kocht, brät und schürt und in den Topf den Wunsch des Herzens rührt, dass es den Gästen
      schmecke und gedeihe, das gibt den Speisen erst die rechte Weihe!
Das Licht vom Himmel lässt sich nicht versprengen, noch lässt der Sonnenaufgang sich verhängen mit Purpurmänteln
      oder dunklen Kutten.
Wer sich quält, beglückt zu werden, hat die Zeit nicht, es zu sein.
Blick einem Weibe, das dich liebt, Ins Auge, und dein Gram zerstiebt.
Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopf tragen.
Noch leichter als die Jugend flieht die Liebe.
Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter.
Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.
Schmetterling

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