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Martin Luther    1483-1546

deutscher Theologe und Reformator
Schmetterling
Eine Lüge ist wie ein Schneeball; je länger man ihn wälzt, je grösser wird er.
Das Schlichte ist in allen Künsten das Schönere.
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.
Das Leben der Spekulation, die außerhalb des Wortes angestellt wird, das sind Träumereien, vom Teufel eingegeben.
Das Gesetz macht in keinem Stand und keinem Beruf gerecht.
Anstrengungen machen gesund und stark.
Anmaßung ist der Kopf der Schlange.
Bittet, rufet, schreiet, suchet, klopfet, poltert! Und das muss man für und für treiben ohne Aufhören.
Furcht tut nichts Gutes. Darum muss man frei und mutig in allen Dingen sein und feststehen.
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht; ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
Auf dieser Welt muss entweder bald gestorben oder geduldig gelebt werden.
Die Welt will betrogen sein, drum sei sie betrogen.
Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.
Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der
      Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen.
Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.
Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.
Welt ist Welt; sie liebt weder die Gerechtigkeit noch duldet sie sie.
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Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.
Glück betört mehr Leute als Unglück.
Jugend ist wie ein Most. Der läßt sich nicht halten. Er muß vergären und überlaufen.
Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.
Für Heuchelei gibt's Geld genug. Wahrheit geht betteln.
Arbeiten im Lande ist besser als in der Wüste beten.
Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, daß er in
      deinen Haaren nistet.
Glaube nicht alles, was Du hörst, sage nicht alles, was Du willst, tue nicht alles, was Du magst.
Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.
Wenn wir alt werden, so beginnen wir zu disputieren, wollen klug sein und doch sind wir die größten Narren.
Allein der Glaube ist des Gewissens Friede.
Wie du an Gott glaubst, so hast du ihn. Glaubst du, dass er gütig und barmherzig ist, so wirst du ihn so haben.
Der Glaube ist der Anfang aller guten Werke.
Es ist kein Mensch so böse, dass nicht etwas an ihm zu loben wäre.
Das Wort Gottes ist eine Speise, wer sie isst, den hungert immer mehr danach.
Eine der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes ist die Musik, damit man viel Anfechtung und böse
      Gedanken vertreibt.
Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.
Aber es ist schwierig, dass einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll.
Es ist ein überaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen getötet werden.
Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an, eine Herz voll Trübsal alles trübe.
Ein toter Sohn ist besser als ein ungezogener.
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Denn wenn ein Staat stürzt, so stürzen auch seine Gesetze.
Ein Rausch ist zu ertragen, die Trunkenheit aber nicht.
Die Jugend soll nicht traurig sein, sondern heiter und fröhlich. Junge Menschen sollen voll Frohsinn sein.
Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst.
Die Welt hat nicht einen solchen Ekel an mir, als mein Ekel an dieser Welt ist.
Die Sünde wird gefesselt durch die Taufe, und das Reich Gottes wird aufgerichtet.
Die wahre Kirche besteht in der Erwählung und Berufung durch Gott.
Trau keinem Wolf auf wilder Heiden / Auch keinem Juden auf seine Eiden / Glaub keinem Papst auf sein Gewissen /
      Wirst sonst von allen Drein beschissen.
Wirklich übersetzen heißt: etwas, das in einer andern Sprache gesprochen ist, seiner Sprache anpassen.
Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiss sei.
Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen.
Woran du dein Herz hängst, das ist dein Gott.
Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel.
Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist,
      der darf darauf nicht hoffen.
Wir sind Bettler, das ist wahr.
Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, dass er nicht allein sei.
Singen ist eine edle Kunst und Übung.
Wir sind allzulang genug deutsche Bestien gewesen, die nicht mehr können, denn kriegen und fressen und saufen. Lasst
      uns aber einmal die Vernunft brauchen, dass Gott merke die Dankbarkeit seiner Güter.
Bier ist Menschenwerk, Wein aber ist von Gott!
Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang.
Ohne Verstand, Weisheit und Gesetze können weder Türken noch Tataren leben und haushalten.
Wenn der Bürgermeister seine Pflicht tut, werden kaum vier da sein, die ihn mögen.
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Der Mensch bleibt närrisch bis ins vierzigste Jahr. Wenn er dann anfängt, seine Narrheit zu erkennen, ist das Leben
      schon dahin.
Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und
      vernünftiger macht.
Tritt frisch auf, tu's Maul auf, hör bald auf.
Viel mit wenig Worten fein kurz anzeigen können, das ist Kunst und große Tugend. Thorheit aber ist´s, mit viel Reden
      nichts reden.
Das Jahr kennt seinen letzten Tag, der Mensch nicht.
Der Glaube ist nimmermehr stärker und herrlicher, denn wenn die Trübsal und Anfechtung am größten sind.
Der ersparte Pfennig ist redlicher als der erworbene.
Der Bauern Arbeit ist am fröhlichsten und voller Hoffnung.
Der Wein ist stark, der König ist stärker, die Weiber noch stärker, die Wahrheit am allerstärksten.
Wenn der Mut bleibt und nicht gebrochen wird, so bleibt der Leib auch stark.
Die Juden trinken aus den Quellen, die Griechen aus dem Ablauf und die Römer oder Lateiner aus den Pfützen.
Die Welt ist wie ein trunkener Bauer: Hebt man ihn auf einer Seite in den Sattel, so fällt er auf der anderen Seite
      wieder herab.
Die Welt schändet immer, was man loben soll, und lobt, was man schänden soll.
Ein Schulmeister muß singen können.
Ein Christ ist ein solcher Mensch, der gar keinen Haß noch Feindschaft wider jemand weiß, keinen Zorn noch Rache in
      seinem Herzen hat, sondern eitel Liebe, Sanftmut und Wohltat.
Drei Dinge machen einen Theologen: Die Meditation, das Gebet und die Anfechtung.
Pfaffen sollen beten und nicht regieren.
Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat.
Eine jegliche Person in der Ehe soll ihr Amt tun, das ihr gebührt. Der Mann soll erwerben, das Weib aber soll ersparen.
Man kann die Welt nicht nach dem Evangelium regieren; denn das hieße die wilden Tiere losbinden.
Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser: Das ist eine Vorschrift für Fische.
Eines guten Redners Amt oder Zeichen ist, daß er aufhöre, wenn man ihm am liebsten zuhört.
Glaube ohne Liebe ist nichts wert.
Ich fürchte nichts, weil ich nichts habe.
Wer kein Geld hat, dem hilft nicht, daß er fromm ist.
Es ist auf Erden kein besser List, denn wer seiner Zungen ein Meister ist.
Es soll keiner einen für seinen vertrauten Freund halten, er habe denn zuvor einen Scheffel Salz mit ihm gegessen.
Jungen Leuten ist Freude und Ergötzen so vonnöten wie Essen und Trinken.
Man muß also strafen, daß der Apfel bei der Rute sei.
Einem verzweifelten Menschen Mut zusprechen ist besser als ein Königreich erobern.
Wer gutes tun will, muss es verschwenderisch tun.
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