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Johann Heinrich Pestalozzi    1746-1827

Schweizer Pädagoge
Schmetterling
Das Herz gibt allem, was der Mensch sieht und hört und weiß, die Farbe.
Ihr müsst die Menschen lieben, wenn ihr sie verändern wollt.
Es ist das Los der Menschen, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt.
Beispiele machen Lust, Befehle nicht.
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er Recht, das heißt, desto seltener stimmen seine
      Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
Rechnen ist das Band der Natur, das uns im Forschen nach Wahrheit vor Irrtum bewahrt, und die Grundsäule der Ruhe
      und des Wohlstands, den nur ein bedächtliches und sorgfältiges Berufsleben den Kindern der Menschen beschert.
Die Welt ist voll brauchbarer Menschen, aber leer an Leuten, die den brauchbaren Mann anstellen.
In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.
In den Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein.
In der Welt lernt der Mensch nur aus Not oder Überzeugung.
Taten lehren den Menschen, und Taten trösten ihn.
Glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag.
Die Erde ist ein Himmel, wenn man Friede sucht, recht tut und wenig wünscht.
Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht;sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten,
     verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.
Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich als man glaubt.
Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angreifen.
Die Großen schätzen den Menschen nur in dem Grade, in welchem sie Nutzen von ihm ziehen können.
Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.
Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen.
Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.
Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt, desto seltener stimmen seine
      Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.
Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas.
Der Gegensatz zur Pflicht ist nicht die Pflichtlosigkeit, sondern die Verantwortung.
Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.
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Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an
      die Unsterblichkeit!
Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere.
Wer sich heute freuen kann, der soll nicht warten bis morgen.
Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.
Früher oder später, aber gewiss immer, wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selber ist.
Alles Lernen ist nicht einen Heller wert, wenn Mut und Freude dabei verlorengehen.
Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an.
Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.
Die Regierungen irren immer und in allem unendlich mehr als der Mensch.
Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft,
      weil sie ihn nicht üben.
Der Mensch muss zu innerer Ruhe gebildet werden.
Jung verzogen, alt verbogen; jung gebogen, wohl gezogen.
Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.
Ein verschwiegener Mund ist eine verschlossene Kiste, aus der nichts ohne den Willen des Eigentümers herauskommt.
Es hilft nichts, groß tun, wenn man schwach ist.
Die Liebe hat eine göttliche Kraft, wenn sie wahrhaft ist und das Kreuz nicht scheut.
Wer kein Herz für die Wahrheit hat, dessen Kopf nimmt früher oder später der Teufel.
Wenn bei einem Menschen das Herz einmal hart ist, so ist es aus. Was er auch sonst Gutes hat, man kann nicht mehr
      auf ihn zählen.
Wer sich selber anspornt, kommt weiter als der, welcher das beste Ross anspornt.
Kraftvolle Menschen lieben, was ihre Kraft anstrengt. Aber alle Schwächlinge lieben es nicht, solche Männer in ihrer
      Mitte zu haben.
Wahre Freiheit macht edelmütig und bescheiden und nicht unverschämt.
Wer durch Straucheln gehen lernt, dem geht's gut; aber wer durchs Fallen straucheln lernt, dem geht es sehr übel.
Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.
Stille, teilnehmende Betrübnis wirkt mehr auf das menschliche Herz als viele Worte.
Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren, ist unsere Aufgabe.
Vergangenes Leid muss Wohlsein fühlen lehren. Wer nie gedarbt, ist ohne Freude reich.
Wir wollen nicht die Verstaatlichung des Menschen, sondern die Vermenschlichung des Staates.
Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.
Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist, trägt den Keim des Todes in sich und geht seinem Ruin entgegen.
Selig ist der Mensch, der nicht schuld ist an der Armut seiner Nebenmenschen.
Die Anschauung ist das Fundament der Erkenntnis.
Das gesellschaftliche Recht ist daher ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.
Glaube ist Liebe.
Wer etwas wert ist, den machen Erfahrungen und Unglück besser.
Schmetterling
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