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Marcel Proust    1871-1922

französischer Schriftsteller
Schmetterling
Glück ist gut für den Körper, aber Kummer stärkt den Geist.
Wie zauberhaft sind die Dinge, die uns nicht gehören, denn sie strahlen so viel vom Himmel wider und landen an
      so vielen Gestaden.
Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht darin, neue Landschaften aufzusuchen, sondern neue Augen zu haben.
Pessimisten sind die wahren Lebenskünstler, sie erleben dauernd angenehme Überraschungen.
Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten.
Liebe, das ist Raum und Zeit, dem Herzen fühlbar gemacht.
Wir werden von einer Leidenschaft nur geheilt, wenn wir sie bis zum Letzten auskosten.
Das Bedürfnis zu sprechen hindert nicht nur am Hören, sondern auch am Sehen.
Die Neurose ist eine Meisterfälscherin. Es gibt keine Krankheit, die sie nicht zu kopieren versteht.
Dreiviertel der Leiden, die gescheite Leute befallen, stammen bei ihnen aus dem Geist.
Jede Tätigkeit des Geistes ist leicht, wenn sie nicht der Wirklichkeit untergeordnet werden muß.
Wir alle müssen, um die Wirklichkeit für uns erträglich zu machen, ein paar kleine Torheiten in uns nähren.
Das Glück ist einzig heilsam für den Leib, die Kräfte des Geistes jedoch bringt der Schmerz zur Entfaltung.
Die Resignation, eine abgewandelte Form der Gewohnheit, läßt manche unserer Kräfte ins Ungemessene wachsen.
Ein starker Gedanke teilt auch dem, der anderer Meinung ist, von seiner Kraft etwas mit.
Man kann von einem Leiden nicht genesen, wenn man es nicht in ganzer Stärke durchlebt.
Der Geist kennt keine ausweglosen Lebenssituationen.
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Die Vergangenheit entflieht nicht, sie bleibt und verharrt bewegungslos.
Eine lange Trennung aber weckt zuweilen, während sie zugleich allen Groll beschwichtigt, von neuem
      freundschaftliche Gefühle.
Man lügt sein ganzes Leben lang, auch und vor allem, vielleicht einzig sogar, den Leuten gegenüber, die uns
      ihrerseits lieben.
Der Instinkt diktiert die Pflicht, der Verstand aber liefert die Vorwände, um sich ihr zu entziehen.
Es gibt Leiden, von denen man die Menschen nicht heilen sollte, weil sie der einzige Schutz gegen weit ernstere sind.
Wenn wir keine Rivalen hätten, würde sich der Genuß niemals in Liebe verwandeln.
Die Klassen des Geistes nehmen keinerlei Rücksicht auf die Geburt.
Die Züge unseres Gesichts sind eigentlich nichts anderes als bestimmte, durch Gewohnheit fest gewordene Gebärden.
Es gibt nichts Melancholischeres als eine Trauer, die man nicht tragen darf.
Man wird moralisch, sobald man unglücklich ist.
Die Lüge ist das wichtigste und meistverwendete Werkzeug der Selbsterhaltung.
Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen: es nicht anderen aufzuzwingen.
Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.
Klar nennen wir die Gedanken, die den gleichen Grad von Konfusion haben wie unsere eigenen.
Das einzige Paradies ist das verlorene Paradies
Ich bedaure die Menschen, die unheilbar gesund sind.
Gelobt sei die Krankheit, denn die Kranken sind ihrer Seele näher als die Gesunden.
Die Gewohnheit ist eine zweite Natur; sie hindert uns, die erste kennen zu lernen, deren Grausamkeiten und deren
      Zauber sie nicht hat.
Worüber wir nicht ernsthaft nachgedacht haben, das vergessen wir bald.
Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern.
Lasst uns dankbar sein gegenüber Leuten, die uns glücklich machen. Sie sind liebenswerte Gärtner, die unsere Seele
      zum Blühen bringen.
Schmetterling
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