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| Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, daß die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen. |
| Lebe von der Welt geschieden, und du lebst mit ihr in Frieden. |
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Nicht das Schönste auf der Welt soll dir am meisten gefallen; sondern, was dir wohlgefällt, sei dir das Schönste von allen. |
| Aus Eigennutz entspringt die Dankbarkeit der meisten für einen Dienst, den ihr geleistet oder leistet. |
| Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren. |
| Bewundern, lieben, anerkennen wer das nicht kann, ist arm zu nenen. |
| Ein Tor ist zugetan, doch tausend stehn noch offen. |
| Von Ruhm und Ehre wird das Herz durchaus nicht satt. |
| Ein jeder Tag ist für den Geist ein Erntetag. |
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Dein Vergangenes ist ein Traum und dein Künftiges ist ein Wind. Hasche den Augenblick, der ist zwischen den beiden, die nicht sind. |
| Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft. |
| Erfahren muss man stets, Erfahrung wird nie enden, und endlich fehlt die Zeit, Erfahrnes anzuwenden. |
| Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise. |
| Kehr in dich still zurück, ruh in dir selber aus, so fühlst du höchstes Glück. |
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Nicht der ist auf der Welt verwaist, dem Vater und Mutter gestorben, sondern der für Herz und Geist kein Lieb' und kein Wissen erworben. |
| Prahl nicht heute: Morgen will dieses oder das ich tun! Schweige doch bis morgen still, sage dann: Dies tat ich nun! |
| Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen! Ein Tor ist zugetan, doch tausend sind noch offen. |
| Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach es wie der Ball: Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all. |
| Vergib, so viel du kannst, und gib, so viel du hast. |
| Was dir noch neu ist, wird dich auch reizen, was mir schon Spreu ist, ist dir noch Weizen. |
| Wenn der Freund dich kränkt, verzeih's ihm, und versteh: es ist ihm selbst nicht wohl, sonst tät er dir nicht weh. |
| Zwischen Welt und Einsamkeit ist das rechte Leben. Nicht zu nah und nicht zu weit will ich mich begeben. |
| Wirke! Nur in seinen Werken kann der Mensch sich selbst bemerken. |
| Hätte ich alle Weisheit, und hätte ich die Liebe nicht, so wäre ich nichts nütze. |
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Die Wahrheit ist im Wein, das heißt: in unseren Tagen muss einer betrunken sein, um Lust zu haben, die Wahrheit zu sagen. |
| Anfang und Ende sind wohl unter sich verwandt. Doch der Anfang ist blind, das Ende hat´s erkannt. |
| Von deinen Kindern lernst du mehr, als sie von dir. |
| Nur aufs Ziel zu sehen verdirbt die Lust am Reisen. |
| Frage nicht, was das Geschick morgen will beschließen; unser ist der Augenblick, lass uns den genießen! |
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