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In der Liebe heißt es immer riskieren. Das Herz, das man gewinnt, ist selten den Verstand wert, den man verliert. |
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Glück und Unglück wandern miteinander. Im Unglück wird der Mensch erprobt, im Glück der Unmensch. |
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Es gibt nur eine glückliche Liebe: Wenn man den Gegenstand seiner Liebe zu seinem Glücke nicht kriegt |
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Die Wohnungen sind so teuer geworden, daß das kleinste Herz noch ein Zimmer mit separatem Eingang vermietet. |
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Die Narren reden die Wahrheit; ein kluger Mensch wird nicht so ein Narr sein, und die Wahrheit reden. |
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Die Männer verschließen ihr Herz nur deshalb, damit niemand sieht, daß nichts drin ist. |
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Die Liebeskraft hat eine mächtige Feindin in der Geisteskraft und eine mächtige Gönnerin in der Einbildungskraft. |
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Die Kunst der Hausbesitzer? Angewandte Miethologie! |
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Die erste Liebe ist wie der erste Schnee; er bleibt gewöhnlich nicht lange liegen. |
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Das Herz der Männer ist wie ein Keller; im Frühling und im Sommer ist es kalt darin, im Herbst lau |
Weiber, Glück und Gold, sind dem Narren hold! heißt es. Also kann es doch nichts Klügeres geben,
als ein Narr zu sein. |
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In jeder Mythologie sind drei Viertel Geschichte und in jeder Geschichte sind sieben Achtel Mythologie. |
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Nicht das ist das Unglück, daß Liebe blind macht, sondern daß die Ehe ein Augenarzt ist, der ihr den Star sticht. |
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Ohne zwei Dinge kann man in der Gesellschaft nicht leben: Ohne schöne Redensarten und ohne schöne Frauen |
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Schwarze Augen wollen geliebt werden, blonde Augen wollen lieben. |
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Um Menschen kennenzulernen, muß man mit ihnen umgehen; aber sie zu achten, muß man sie meiden. |
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Viele Menschen sind besser als ihr Ruf, weil ihr Ruf schlechter ist als sie. |
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Warum fallen den Männern die Haare früher aus als den Frauen? Weil sie sich mehr den Kopf kratzen müssen. |
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Wer aus vollem Herzen Liebe schwört, denkt oft nur an sein Portemonnaie. |
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Die Kunst, einzuschlafen, oder: Die Kunst, sich selbst Langeweile zu machen. |
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Die leidige Selbstliebe ist der Feind, warum Menschen nicht einschlafen können. |
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Eine Frau kann vielleicht wunschlos glücklich sein,aber niemals sprachlos glücklich. |
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Eine Frau, die heiratet, nimmt den Namen ihres Mannes an, so wie der General den Namen der Festung, die er eroberte. |
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Jedes Frauenzimmer ist um einen halben Grad feiner als ihr Stand, und jeder Mann um einen halben Grad roher. |
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Mädchenliebe ist das ganz kurze Namensgedächtnis eines weiblichen Herzens. |
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Mit der Wahrheit kommt man weit, sagt das Sprichwort. Ja, weil man überall fortgeschickt wird. |
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Warum sagt man eigentlich dankbar ? Weil der Mensch gewöhnlich keinen Dank bar ausdrückt. |
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Worte sind wie die Kleider der Gedanken; wenige Schriftsteller aber wissen ihre Gedanken zu kleiden. |
Zum Lieben gehören zwei. Er muß lieben, sie muß haben. Wenn sein Lieben Gegenhaben findet,
findet ihr Haben Gegenliebe. |
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Die Ehe ist, nach Plato, ein Wiederfinden; das mag wahr sein, aber der redliche Finder wird selten belohnt. |
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Die Liebe und die Gegenliebe spielen die vielhändige Ouvertüre zu jeder innigen Empfindung. |
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Scherz im Schmerz, das gibt Humor. |
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Zum Dichter muß man geboren, zur Anerkennung muß man gestorben sein! |
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Was ist der Tod? Der Tod ist nichts als der lebendige Beweis, daß kein Mensch in der Welt unentbehrlich ist. |
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Und wirfst du tausendmal den Haß hinaus,er kehrt dir tausendmal zurück ins Haus. |
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Man sagt, die Gerechtigkeit sei blind. Sie ist aber nur so blind wie ein blinder Spiegel: Es schaut nichts heraus. |
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In der Liebe verliert man den Verstand, in der Ehe sieht man erst, was man verloren hat. |
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Die Philosophie ist ein Frauenzimmer; wenn sie keinen Grund mehr anzugeben weiß, fällt sie in Ohnmacht. |
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Der Witz ist ein großer Narr, man kann sich auf ihn nicht verlassen. |
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Der Witz fängt da an, wo das Geld aufhört. Je mehr Geldmangel, desto mehr Witzüberfluß. |
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Der Wein und die Wahrheit sind sich nur insofern ähnlich, als man mit beiden anstößt. |
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Der Glaube ist der Grund des Gebäudes, je tiefer er in uns ausgegraben ist, desto fester stehen die Pfeiler. |
Viele Journalisten und Recensenten sind wie die Kakadus, sie ziehen die Klaue ein, wenn sie gefüttert werden,
und drücken ein Auge zu, wenn sie zu trinken bekommen. |
Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht,
der findet gewiß seinen Engel |
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