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Peter Sirius    1858-1913

deutscher Schriftsteller
Schmetterling
Wir werden alt, wenn die Erinnerung uns zu freuen beginnt. Wir sind alt, wenn sie uns schmerzt.
Großtun kann nur der Kleine.
Man kann sich das Leben auch durch zu großen Ernst verscherzen.
Der vornehmste Beruf ist der zum Menschen und eben darum auch der am häufigsten verfehlte.
Für trügende Hoffnungen entschädigen oft trügende Erinnerungen.
Illusionen sind die Schmetterlinge des Lebensfrühlings.
Witz ist Schaum an der Oberfläche, Humor die Perle aus der Tiefe.
Die Leuchte des Geistes ohne Wärme des Herzens wird oft zum Irrlicht.
Leidenschaften gleichen Blendlaternen. Sie werfen alles Licht nach einer Richtung, während alles andere
      rings im Dunkeln bleibt.
Im Wein ist Wahrheit, und mit beiden pflegt man anzustoßen.
Zu den Blitzen des Genies machen die Talente den Donner.
Ein Sonntag im Herzen ist schöner als zwanzig auf einer Landpartie.
Das Gewissen ist eine Uhr, die bei den meisten Menschen immer nachgeht.
Der Verstand ist das einzige, was mancher verliert, ohne es besessen zu haben.
Die Liebe zur Kunst hat noch niemanden reich gemacht.
Wem das Leben keine Lasten auflädt, dem wird es selbst zur Last.
Wenn Liebe das Schulmeistern anfängt, dann hat sie bald Ferien.
Ein Ton aus unserer Jugendzeit wird oft zur Dominante für das ganze Leben.
Der Mann, der des Teufels ist, gibt ihm den kleinen Finger, das Weib den Handschuh.
Illusionen sind Krankheiten wovon man leider immer geheilt wird.
Wer behauptet, keine Autorität gelten lassen zu wollen, nimmt immer seine eigene aus.
Mancher ist leicht zu täuschen, nicht weil er dümmer, sondern weil er besser ist als der Täuschende.
Für Frauenemanzipation schwärmen manche nur, solange sie es nicht bis zur Frau gebracht haben.
Bücher haben, genau wie Menschen, ihren Erfolg oft ihrem Titel zu verdanken.
Das menschliche Herz ist ein Friedhof mit begrabenen Erinnerungen.
Seinen eigenen Grundsätzen widerspricht man höchstens dann, wenn man sie anwenden sollte.
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Die Erinnerung ist ein Friedhof, worauf mehr Kreuze als Blumen stehen.
Häßliche Frauen sind die Druckfehler in der Schöpfung.
Ein Hang der Jugend wird oft zum Abhang des Lebens.
Es gibt Leute, deren Geist immer Ferien hat.
Man kann auch geistig auf Kredit leben.
Mancher hat das Leben eine Wüste genannt - wegen der Öde, die er in ihm fand, oder wegen der Kamele,
      die ihm begegneten?
Man kann einen kleinen Mund und doch ein großes Maul haben.
Das Lächeln des Glücks ist meist ein ironisches.
Gute Menschen sind selten gute Menschenkenner.
Mancher versteht es, aus seinen Krücken Stelzen zu machen.
Reue ist die Ebbe nach der Flut der Leidenschaft.
Viele Tränen sind Perlen, die nicht gehoben wurden.
Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, daß er vor sich selbst fliehen möchte.
Man trägt oft am schwersten an dem, was man weggeworfen hat.
Das Glück vieler Menschen besteht in ihren Vorurteilen.
Es gibt Menschen, die jeden Tag in einer neuen Auflage erscheinen.
Guten Taten sind oft nur Kinder der Reue.
Die bittersten Vorwürfe sind die, die man uns nur fühlen läßt.
Mancher fühlt sich als Priester der Wahrheit und ist nur Knecht im Tempel seiner Selbstgefälligkeit.
Wir vergleichen uns gern mit denen, denen wir gleichen möchten.
Die Alten möchten die Jugend immer klüger machen, als sie selber ehedem waren; sie vergessen aber, daß auch sie sich
      damals genau ebenso klüger dünkten als die ihnen ratenden Alten.
Nicht nur der Glaube, auch der Unglaube kann Märtyrer erzeugen.
Gerade Leute ohne Takt wollen ihn oft angeben.
Wir wissen nie, wie lieb wir jemand haben, bevor wir ihm einmal weh getan.
Manches, was alle wissen, wird erst dann ein »Skandal«, wenn einer es sagt.
Es gibt Menschen, deren Gefühle immer gleich auf den Siedepunkt steigen und darum schnell verdampfen; aber auch
      solche gibt es, deren Gefühle immer nur etwas Aufgewärmtes haben.
Wir werden leicht gegen diejenigen ungerecht, von denen wir sehen, daß sie sich unserem Einfluß entziehen.
Nichts liebt und haßt zugleich ein Widerspruchsgeist so sehr als - iderspruch.
Groß ist nur, wer einen Größeren neben sich duldet.
Auch der Vulkan der Leidenschaft sieht seine Lava erstarren.
Mancher fiele schnell der Verachtung anheim, wenn er andere so täuschen würde wie sich selbst.
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