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Theodor Storm    1817-1888

deutscher Schriftsteller
Schmetterling
Autorität wie Vertrauen werden durch nichts mehr erschüttert als durch das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden.
Wir können wohl das Glück entbehren, aber nicht die Hoffnung.
Man muss sein Leben aus dem Holz schnitzen, das man zur Verfügung hat; und wenn es krumm und knorrig wäre.
Nur wer ein gütiges Herz hat, darf sich Kritik erlauben.
Heiter, gut und klug, das sind die besten Gaben, die eine Frau dem Manne mitbringen kann.
Man wird grimmig in sich, wenn man's nicht an einem ordentlichen Stück Arbeit auslassen kann.
Geduld und Liebe überwinden alles.
Wenn es für unser Leben etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen.
Man leiste nur was und lasse Wirkungen von sich ausgehen, so kommen gute Gegenwirkungen von selbst.
Weisheit von hübschen Mädchenlippen hört sich allzeit gut.
Was hilft alle Erkenntnis, wenn die Kraft fehlt?
Halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selber.
So komme, was da kommen mag! Solange du lebest, ist es Tag.
Wer je gelebt in Liebesarmen, der kann im Leben nie verarmen.
Nur wenige Muscheln haben Perlen.
Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist,daß es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.
Vergessen und Vergessenwerden! Wer lange lebt auf Erden, der hat wohl diese beiden zu lernen und zu leiden.
Was du immer kannst je werden, Arbeit scheu nicht und wachen, aber hüte deine Seele vor dem Karriere-Machen!
Und sind die Blumen abgeblüht, so brecht der Äpfel goldne Bälle! Hin ist die Zeit der Schwärmerei, nun schätzet endlich
      das Reelle!
Ist doch die Seele mein so ganz geworden dein, zittert in deiner Hand; tu ihr kein Leid!
Blüte edelsten Gemütes ist die Rücksicht. Doch zuzeiten sind erfrischend wie Gewitter goldne Rücksichtslosigkeiten.
Die Lieb' ist wie ein Wiegenlied: Es lullt dich lieblich ein. Doch schläfst du kaum, so schweigt das Lied, und du
      erwachst allein.
Hüte, hüte den Fuß und die Hände, eh sie berühren das ärmste Ding! Denn du zertrittst eine hässliche Raupe, und tötest
      einen Schmetterling.
Der eine fragt: Was kommt danach? Der andre fragt nur: Ist es recht? Und also unterscheidet sich der Freie von
      dem Knecht.
Der Glauben ist zum Ruhengut, doch bringt er nicht von der Stelle.
Kein Klang der aufgeregten Zeit drang noch in diese Einsamkeit.
Der Sperling gleicht dem Menschen, an sich ist er ohne Wert, aber er trägt die Möglichkeit zu allem Großen in sich.
Kein Mann gedeihet ohne Vaterland.
Wenn er Pöbel aller Sorten tanzet um die goldnen Kälber, halte fest: Du hast im Leben doch am Ende nur dich selber!
Vom Unglück erst zieh ab die Schuld! Was übrig bleibt, trag in Geduld!
Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken, der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst, etwas Ungeheueres,
      wovor unsere Seele erschrickt.
Rastlos musst du weiter streben, nie ermüdet stille stehn; nur dann kann ich in Ruhe leben, sonst würden wir uns
      wiedersehen.
Schmetterling
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