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Vietnamesische Sprichwörter Teil III
Redewendungen - Weisheiten


Selbst eine Mißgestalt gleich einem Teufel
vermag noch den Mädchen nachzulaufen.
Schmetterling
Wirf einen Blick in die Küche, und du kennst das Gesicht der Hausfrau,
ohne sie gesehen zu haben.
Das Leben ist zu kurz, um schlechte Suppe zu essen.
Sosehr das Gold auch glänzt,
es macht doch viele Herzen rabenschwarz.
Schmetterling Solange das Mädchen jung und schön, will es sich nur ´nen jungen
Burschen auserkoren; ist beides aber längst verloren, so nimmt es gerne
auch ´nen alten Toren.
Welcher Pfeffer wäre nicht bitter,
welches Mädchen - ohne Eifersucht?
Ist der Tiger auch ein grimmiges Raubtier, so frißt er doch
keineswegs seine eigenen Kinder.
Je mehr du steckst in Samt und Seide, desto mehr folgen dir auch die
Schweinehunde; steckst du jedoch nur in Lumpen, so verfolgen dich
nicht nur die Hunde, sondern es beißen dich sogar die Schweine.
Lieber noch jung sterben
als eine zweite Frau zu sein.
Ein Jahr baust du an deinem Haus, drei Jahre lang
sitzt du ohne Reis am Tisch.
Fällt die jüngere Schwester, so richtet die ältere sie wieder auf;
fällt aber die ältere, so lacht die jüngere sie nur aus.
Einer blühenden Schönheit
blüht kein schönes Schicksal.
Ein Stein allein ergibt noch keinen Hügel,
Stein an Stein jedoch ergeben ein Felsgebirge.
Ein Mädchen ohne Mann - ein Boot ohne Ruder;
ein Bursche ohne Frau - ein Pferd ohne Zügel.
Der Vogel denkt an sein Nest,
der Mensch an seine Vorfahren.
Der Wächter schlägt Alarm, um selbst dabei
zu rauben und zu plündern.
Schmetterling
Die Leute schauen alle recht verschiedenartig aus ihren Kleidern
heraus; würde man jedoch alle splitternackt ausziehen, so würden
alle recht einförmig aussehen.
Der Offizier unterwirft sich der Order,
der Soldat dem Befehl.
Der Siebzigjährige fragt den um Rat,
der eben das 71ste vollendet hat.
Für einen schlechten Sohn ist die Mutter verantwortlich,
für einen schlechten Enkel die Großmutter.
Die ältere Tochter ist die Tante der Kleinen.
Der Satte wird zum Buddha, der Hungrige
aber verwandelt sich in einen Teufel.
Lieber noch einen armen Teufel aus dem eigenen Dorf heiraten
als einen scheinheiligen Krösus aus einem fremden Land.
Schmetterling Der arme Teufel verläßt sich auf
die Sparsamkeit der Frau.
Bei schlechter Beleuchtung vermag sich auch der Teufel
das Aussehen eines Engels zu geben.
Wurdest du im Haus der Mutter allzusehr verwöhnt,
so bleibt das Haus des Mannes dir auf ewig fremd.
Ein kluger Vogel schont seine Federn,
ein kluger Mensch seine Worte.
Aber auch nicht eine von allen Schwiegermüttern
lobt die Schwiegertochter und umgekehrt.
Bei einem bissigen Hund bleiben die Nachbarn weg,
bei einer zänkischen Ehefrau die Freunde und Verwandten.
Die geraden Worte behagen den Ohren nicht.
Dem Starken nützt die Kraft, dem Schwachen hilft
die List und Tapferkeit.
Lieber noch in einem Parfümerieladen auf dem nackten Fußboden
schlafen, als inmitten einer Fischhalle in einem Himmelbett.
Ein abgemagerter Hund: ein Gütezeichen seines Herren.
Der junge Mensch rechnet auf die Hilfe seines Vaters,
der alte auf die seiner Kinder.
Er erhob sich und schritt einher gleich einem mächtigen Elefanten,
er kam zu Fall und schlich sich gleich einem räudigen Hund
von dannen.
Schmetterling
Je gescheiter der Ehemann, desto mehr
gehorcht auch die Ehefrau.
Beim Nachbarn hältst du stets beide Augen sperrangelweit offen,
bei dir selbst aber drückst du sie zeitlebens zu.
Lieber noch von der Mutter hundertmal geschlagen werden
als vom Vater einmal eine Drohung vernehmen müssen.
Eine Armee ohne Komandeur: ein Tiger ohne Kopf.
Blumen sind dazu da, daß man sie pflückt,
Mädchen daß man mit ihnen scherzt.
Lebst du allzu lange neben einer Pagode, so fängst du eines Tages an,
auch Buddha als deinen Bruder zu bezeichnen.
Schmetterling Leicht läßt ein junger Bambus
sich nach allen Seiten biegen.
Einen Menschen und sein Gesicht kann man wohl kennen,
wie aber könnte man sein Herz erkennen?
Ein dürrer Baum kommt im frischen Wasser nicht mehr zum Leben;
ein armer Teufel wird auch im Grabe nicht mehr reich.
Das Geld geht durch das Haus des Armen,
wie der Wind durch eine verfallene Hütte weht.
Die Stärke eines Bootes liegt in der Tüchtigkeit des Steuermanns,
die einer Frau in der des Ehemanns.
Hast du dir die Verachtung deiner Geschwister zugezogen,
so bleibt dir auch die des ganzen Dorfes nicht erspart.
Dem Zugriff des Mandarins konnt er sich noch entziehen,
dann aber fiel er dem Schreiber in die Hände.
Eine gute Schwiegertochter ist besser als die eigene Tochter,
ein guter Schwiegersohn besser als der eigene Sohn.
Der hohe Baum
wird stärker vom Winde bewegt und leichter gebrochen;
je größer der Ruhmeskranz, desto mehr Schatten wirft er,
und desto rascher verliert er seinen Glanz.
Schmetterling
Liebst du Kinder, so kommen sie gerne in dein Haus;
achtest du die Alten, so erreichst du auch selbst ein hohes Alter.

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